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26 Jan. 2026
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Datenmigration zwischen Cloudanbietern: Wie AI Kosten senkt
Datenmigration zwischen Cloudanbietern wird dank AI und offenen Standards schneller und günstiger.
Datenmigration zwischen Cloudanbietern: Warum es jetzt leichter und günstiger ist
Die größten Bremsen beim Wechsel waren früher Kosten, Zeit und Komplexität. Heute fallen diese Hürden. AWS hat die Gebühren für den Datentransfer beim Wegzug abgeschafft. AI übersetzt Code zwischen Diensten verschiedener Anbieter. Und neue Multicloud-Verbindungen schaffen stabile, schnelle Pfade für Workloads. So wird die Datenmigration zwischen Cloudanbietern planbarer, risikoärmer und oft deutlich günstiger.Multicloud-Konnektivität mit AWS Interconnect
AWS Interconnect – multicloud vereinfacht die Verbindung zwischen AWS und anderen Clouds. Die Lösung startet in der Vorschau mit Google Cloud als erstem Launch-Partner; Microsoft Azure folgt später in 2026. AWS veröffentlicht dazu API-Spezifikationen, damit weitere Anbieter und Partner dieselben Standards nutzen und verbessern können. Das Ergebnis: hochperformante Verbindungen, die die Datenmigration zwischen Cloudanbietern beschleunigen.Offene Protokolle für AI-Agenten
AWS unterstützt offene Standards für Agentenkommunikation: MCP (Anthropic) für die Anbindung von Anwendungen und A2A (Google) für agent-to-agent. Mehrere Standards geben Entwicklerinnen und Entwicklern Wahlfreiheit und fördern Interoperabilität. Systeme sprechen so eine „gemeinsame Sprache“ und arbeiten leichter zusammen – auch über Cloudgrenzen hinweg.Modelle und Tools ohne Lock-in
Mit Amazon Bedrock wählen Kunden aus mehr als 100 Foundation Models verschiedener Anbieter. Über Amazon Bedrock AgentCore bauen sie Agenten mit beliebigen Modellen und Tools – und können diese bei Bedarf sogar in einer anderen Cloud ausführen. Das reduziert Abhängigkeiten und erleichtert die Datenmigration zwischen Cloudanbietern in hybriden Architekturen.Offene APIs und SDKs
AWS stellt SDKs unter Open-Source-Lizenzen bereit. Amazon S3 bietet offene APIs und SDKs, wodurch konkurrierende Lösungen S3-kompatibel werden können. Teams behalten bekannte Werkzeuge und behalten trotzdem Wahlfreiheit. Mit Strands Agents stellt AWS zudem Open-Source-SDKs bereit, die die Kommunikation von AI-Agenten mit wenigen Zeilen Code ermöglichen.Wie AI den Wechsel beschleunigt
AI senkt die technische Komplexität. Teams können Code, der für einen Cloud-Dienst geschrieben wurde, per AI für einen anderen Dienst umschreiben lassen – schnell und effizient. Beispiele sind Kiro (ein AI-gestützter Entwicklungsassistent von AWS), AWS Transform, Claude oder ChatGPT. Agentische AI kann viele Migrationsschritte automatisieren. Das macht die Datenmigration zwischen Cloudanbietern kalkulierbarer und reduziert Ausfallzeiten.- Kosten: Wegfall der Datentransfergebühren beim Umzug von AWS senkt die Egress-Kosten.
- Tempo: AWS Interconnect schafft schnelle Verbindungen zwischen Clouds.
- Flexibilität: Offene Protokolle (MCP, A2A) und offene APIs vermeiden starre Bindungen.
- Wahl: Amazon Bedrock bietet Zugriff auf über 100 Modelle; AgentCore unterstützt Ausführung auch außerhalb von AWS.
- Einfachheit: AI-Werkzeuge automatisieren Code-Übersetzungen und Routineaufgaben.
Wettbewerb und Preise: Rückenwind für die Entscheidung
Der Markt ist so dynamisch wie nie: Neben AWS, Microsoft, Google und Oracle wachsen Anbieter wie OVH Cloud, IONOS, Scaleway und SAP in Europa. Auch Telekommunikationsunternehmen wie Deutsche Telekom sowie Anbieter aus China wie Alibaba, Huawei, Tencent und Baidu bauen aus. Der AI-Boom bringt neue Player wie CoreWeave, Lambda Labs, Vultr, Nebius, IREN, Fluidstack, Nscale und Crusoe. Dieser Wettbewerb wirkt: AWS hat seine Preise seit dem Start mindestens 161-mal gesenkt. Laut unabhängigen Analysen sanken qualitätsbereinigte Preise über acht Jahre im Schnitt um 7% (Compute), 11% (Datenbanken) und 17% (Storage). Der globale Preisindex für On-Demand-Compute fiel zwischen 2016 und 2023 um 39%. Das gibt Unternehmen finanziellen Spielraum für die Datenmigration zwischen Cloudanbietern.Kurzer Fahrplan für den nächsten Schritt
1. Bestand und Ziele klären
Erfassen Sie Workloads, Datenvolumen und Abhängigkeiten. Definieren Sie, welche Teile zuerst wechseln sollen.2. Dienste abbilden
Ordnen Sie genutzte Dienste passenden Alternativen zu. Nutzen Sie AI-Assistenten wie Kiro oder AWS Transform für Code-Übersetzungen.3. Konnektivität sichern
Richten Sie stabile Verbindungen ein. AWS Interconnect – multicloud schafft die Basis für schnelle Übertragungen und hybride Szenarien.4. Offene Standards nutzen
Setzen Sie auf MCP und A2A, wo Agenten Anwendungen und einander steuern sollen. Das erleichtert späteren Wechsel und Betrieb.5. Datenumzug planen
Kalkulieren Sie Datentransfer und Zeitfenster. Berücksichtigen Sie den Wegfall der Egress-Gebühren beim Wechsel weg von AWS.6. Testen und umschalten
Führen Sie Probeläufe durch. Starten Sie mit wenig kritischen Workloads. Skalieren Sie erst nach stabilen Ergebnissen. So gelingt die Datenmigration zwischen Cloudanbietern schrittweise und sicher. Der Wandel hin zu AI-getriebenen Workloads, offene Standards und Multicloud-Konnektivität geben Unternehmen neue Freiheit. Preise sinken, Auswahl steigt, und technische Hürden fallen. Wer jetzt plant, profitiert von Tempo, Qualität und niedrigeren Kosten. AWS zeigt, wie Wettbewerb und Innovation zusammenspielen: Kunden behalten die Kontrolle, Agenten automatisieren Routine, und die Datenmigration zwischen Cloudanbietern wird zum normalen Betriebsprozess. (p) (Source: https://www.aboutamazon.com/news/policy-news-views/aws-customer-choice-multicloud-ai-tools)For more news: Click Here
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