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09 Apr. 2026

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KI basierte Netzhautanalyse psychische Erkrankungen erklärt

KI basierte Netzhautanalyse psychische Erkrankungen erkennt frühe Warnzeichen nichtinvasiv vor Ort.

Ein neuer Ansatz verknüpft Auge und Gehirn: Die KI basierte Netzhautanalyse psychische Erkrankungen nutzt retinale Gefäßmuster, um Stress und Hinweise auf Störungen wie Schizophrenie früher zu erkennen. Der Smart Eye Kiosk von Abhishek Appaji liefert nichtinvasive Screening-Ergebnisse und unterstützt Ärztinnen und Ärzte in unterversorgten Regionen.

KI basierte Netzhautanalyse psychische Erkrankungen: Von der Forschung zum Praxis-Tool

Abhishek Appaji, IEEE Senior Member und Dozent an der B.M.S. College of Engineering in Bengaluru, führt künstliche Intelligenz, Biomedizin, Deep Learning und Neurowissenschaften zusammen. Die KI basierte Netzhautanalyse psychische Erkrankungen stützt sich auf ein klares Prinzip: Veränderungen im Netzhautgefäßsystem spiegeln oft Veränderungen im Gehirn wider. Appaji hat diese Idee in seiner Promotion an der Maastricht University vertieft und rechnerische Methoden entwickelt, die Gefäßkrümmung, Verzweigungswinkel und Gefäßdicke präzise erfassen.

Smart Eye Kiosk: Screening am Auge, Hinweise fürs Gehirn

Der Smart Eye Kiosk ist ein KI-gestütztes Screeninggerät, das hochauflösende Bilder der Retina aufnimmt und analysiert. Mit der KI basierte Netzhautanalyse psychische Erkrankungen kann das System Stresslevel und mentale Gesundheit überwachen und zugleich nach gängigen Augenerkrankungen wie diabetischer Retinopathie suchen.

Was die KI misst

Die Modelle untersuchen Merkmale der Mikrogefäße, die als Biomarker dienen können:
  • Krümmung der Gefäße
  • Winkel an Gefäßverzweigungen
  • Gefäßdurchmesser und -dicke
  • Anzeichen von Gefäßschäden durch hohen Blutzucker

Warum die Augen Hinweise liefern

Die Retina ist Teil des zentralen Nervensystems und lässt sich als einziges Hirngewebe direkt und nichtinvasiv betrachten. Appajis Team zeigt: Mikrovasculäre Muster am Auge können neurovaskuläre Veränderungen widerspiegeln, die mit Schizophrenie oder bipolarer Störung zusammenhängen. So macht die KI basierte Netzhautanalyse psychische Erkrankungen ein frühes, niederschwelliges Screening möglich. Für ländliche Kliniken bietet die KI basierte Netzhautanalyse psychische Erkrankungen damit eine Chance auf schnellere Zuweisung und engmaschigere Betreuung.

Studien, Partner und Datenbasis

Um das Verfahren klinisch zu untermauern, arbeitete Appaji mit einer Augenärztin, einem Psychiater und Kolleginnen und Kollegen aus der Medizintechnik zusammen. Verwandte von Patientinnen und Patienten mit Schizophrenie oder bipolarer Störung wurden in eine Studie der Cognitive Science Research Initiative des indischen Department of Science & Technology einbezogen. Ziel ist es, genetische Bezüge sichtbar zu machen und Diagnosen früher und genauer zu unterstützen. Zusätzlich entstand der Smart Eye Kiosk in Kooperation mit dem Tan Tock Seng Hospital und der Nanyang Technological University; gefördert wurde das Projekt vom Ng Teng Fong Healthcare Innovation Program. Diese Partnerschaften stärken die Evidenz und Anwendung der KI basierte Netzhautanalyse psychische Erkrankungen in der klinischen Praxis.

Vom Laborbett zum Krankenhausbett: Kontaktloses Vitalmonitoring

Neben dem Screening am Auge verfolgt Appaji einen zweiten Praxisweg: ein smartes Bett, das Vitalzeichen ohne Kabel oder Wearables erfasst. Gemeinsam mit Dozee (Turtle Shell Technologies) verbesserte sein Team Sensorsysteme, die feinste mechanische Mikrovibrationen durch die Matratze messen. So lassen sich Herzschlag und Atmung als elektrische Signale auswerten und mit Deep-Learning-Algorithmen analysieren. Die Technologie ist in mehr als 200 Krankenhäusern in Indien und in vielen Haushalten im Einsatz. Sie hilft Pflegekräften, unauffällig zu überwachen, und schließt Lücken, wo Personal und Geräte knapp sind.

Karriere, Auszeichnung und Netzwerk

Appaji setzt auf Wirkung vor Ort. Viele seiner Lösungen erreichen abgelegene Regionen und entlasten Ärztinnen und Ärzte im Alltag. Für seine Beiträge zu zugänglicher, KI-gestützter Gesundheitsversorgung und für seine Arbeit mit IEEE Young Professionals erhält er den IEEE Theodore W. Hissey Outstanding Young Professional Award. Frühere Stationen wie das MIT Global Entrepreneurship Bootcamp und die Gründung von Glucotek zeigen seinen Weg vom Labor zur Anwendung. Als Mentor im BMSreenivasiah Innovators Guild Foundation unterstützt er Studierende und Lehrende beim Aufbau von Start-ups.

Interdisziplinar und praxisnah

Appaji betont die Stärke interdisziplinärer Teams. Die Kombination aus Ophthalmologie, Psychiatrie und Ingenieurwesen macht aus Theorie ein Werkzeug für die Versorgung. Sein Werdegang im IEEE-Netzwerk half, Projekte schneller zu realisieren—etwa auch in der COVID-19-Pandemie, als 3D-gedruckte Schutzlösungen für dicht besiedelte Stadtviertel bereitgestellt wurden. Die Verbindung von Retina und Gehirn eröffnet neue Wege für ein frühes, nichtinvasives Screening. Die KI basierte Netzhautanalyse psychische Erkrankungen zeigt, wie präzise Bildgebung und kluge Modelle Hinweise auf mentale Störungen liefern können, ohne die Diagnose durch Fachärztinnen und Fachärzte zu ersetzen. In Kombination mit kontaktlosem Vitalmonitoring entsteht ein Werkzeugkasten, der Unterversorgung mindert, Ressourcen schont und Entscheidungen am Behandlungsplatz verbessert.

(Source: https://spectrum.ieee.org/abhishek-appaji-ai-diagnostic-tool)

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FAQ

Q: Was ist die KI basierte Netzhautanalyse psychische Erkrankungen? A: Die KI basierte Netzhautanalyse psychische Erkrankungen verknüpft retinale Gefäßmuster mit Hinweisen auf Stress und psychiatrische Störungen und nutzt trainierte KI-Modelle zur Auswertung hochauflösender Retina-Bilder. Sie dient als nichtinvasive Screening-Methode, die Ärztinnen und Ärzte in unterversorgten Regionen bei der Früherkennung unterstützen kann. Q: Wie funktioniert der Smart Eye Kiosk? A: Der Smart Eye Kiosk nimmt hochauflösende Retina-Aufnahmen und wendet KI‑Modelle an, die Gefäßkrümmung, Verzweigungswinkel und Gefäßdicke extrahieren. Mit diesen Analysen ermöglicht die KI basierte Netzhautanalyse psychische Erkrankungen das Monitoring von Stress und das gleichzeitige Screening nach Augenerkrankungen wie diabetischer Retinopathie. Q: Welche retinalen Gefäßmerkmale werden bei der Analyse berücksichtigt? A: Die analysierten Merkmale umfassen Gefäßkrümmung, Verzweigungswinkel, Gefäßdurchmesser und -dicke sowie Anzeichen von Gefäßschäden durch hohen Blutzucker. Diese Messgrößen dienen den KI‑Modellen als potenzielle Biomarker für neurovaskuläre Veränderungen. Q: Bei welchen psychischen Erkrankungen kann die Analyse Hinweise liefern? A: Retinale Muster können neurovaskuläre Veränderungen anzeigen, die mit Erkrankungen wie Schizophrenie und bipolarer Störung in Verbindung stehen. Die KI basierte Netzhautanalyse psychische Erkrankungen kann solche Anzeichen für ein frühes, niederschwelliges Screening liefern, ersetzt aber keine fachärztliche Diagnose. Q: Wer hat das System entwickelt und welche Partner waren beteiligt? A: Entwickelt wurde das System von Abhishek Appaji mit einem interdisziplinären Team aus Ophthalmologie, Psychiatrie und Ingenieurwesen; der Smart Eye Kiosk entstand in Zusammenarbeit mit dem Tan Tock Seng Hospital und der Nanyang Technological University. Projekt- und Studienförderung kam unter anderem vom Ng Teng Fong Healthcare Innovation Program und vom indischen Department of Science & Technology. Q: Wie kann die KI basierte Netzhautanalyse psychische Erkrankungen in ländlichen Regionen helfen? A: Die KI basierte Netzhautanalyse psychische Erkrankungen ermöglicht ein niederschwelliges Screening vor Ort, das Patientinnen und Patienten schneller an Spezialisten verweisen kann. Dadurch hilft das Verfahren, medizinisches Personal und begrenzte Ressourcen effizienter einzusetzen, ohne die fachärztliche Abklärung zu ersetzen. Q: Auf welcher Forschung und Datenbasis beruht das Verfahren? A: Appajis Promotion an der Maastricht University entwickelte rechnerische Methoden zur Identifikation retinaler Gefäßmuster und bildete die Grundlage für die KI‑Modelle. Zusätzlich wurden Verwandte von Betroffenen in eine vom indischen Department of Science & Technology geförderte Studie einbezogen, um klinische Daten und mögliche genetische Zusammenhänge zu untersuchen. Q: Wie ergänzt das kontaktlose Vitalmonitoring die Retinascreenings? A: Das kontaktlose Vitalmonitoring über ein smartes Bett misst Herzschlag und Atmung mittels feiner Mikrovibrationen und wird bereits in mehr als 200 Krankenhäusern in Indien eingesetzt. In Kombination mit der KI basierte Netzhautanalyse psychische Erkrankungen entsteht so ein praxisnaher Werkzeugkasten, der Versorgungslücken mindern und klinische Entscheidungen am Behandlungsplatz verbessern kann.

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