Krypto
25 Apr. 2026
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Wie direkter Fed Zugang für Ripple Institutionen gewinnt *
direkter Fed Zugang für Ripple beschleunigt Abwicklung, senkt Kosten und macht Institutionen bereit.
Was der PACE Act konkret vorsieht
Direkter Zugang zu Fedwire, FedNow und FedACH
Der Gesetzentwurf schafft eine neue bundesweite Kategorie: den „registered covered provider“. Qualifizierte Nichtbanken können diesen Status beim Office of the Comptroller of the Currency (OCC) beantragen. Mit der Zulassung erhalten sie direkten Zugang zu drei Kernsystemen des Federal Reserve Systems: – Fedwire für großvolumige Echtzeitüberweisungen – FedNow für Sofortzahlungen – FedACH für massenhafte, gebündelte Zahlungen Besonders wichtig: FedACH ist einbezogen. Die im Dezember vorgestellte „skinny master account“-Skizze der Fed hätte nur Fedwire und FedNow abgedeckt. Fintech-Verbände kritisierten das, weil es sie für ACH weiterhin in die Arme von Banken getrieben hätte. Der PACE Act schließt diese Lücke.Hohe Hürden statt Abkürzung ohne Prüfung
Die Qualifikation bleibt anspruchsvoll. Bewerber müssen: – in mindestens 40 US-Bundesstaaten eine Money-Transmitter-Lizenz besitzen – durchgehend 1:1-Reserven halten – OCC-Vorgaben zu Risikomanagement und Bank-Secrecy-Act-Compliance erfüllen Warum gelten Ripple und Circle als die naheliegenden Profiteure? Beide verfügen bereits über bedingte nationale Trust-Charter beim OCC. Damit bringen sie die föderale Basis mit, um in dieses neue Rahmenwerk zügig hineinzupassen – ein Startvorteil gegenüber vielen anderen Krypto- und Zahlungsfirmen.Warum direkter Fed Zugang für Ripple zum Gamechanger werden kann
Vom offenen Ende zur Stoppuhr
Ripple hat 2025 über die Tochter Standard Custody einen Antrag auf ein Fed-Masterkonto gestellt. Dieser liegt in „Tier 3“ – dem langsamsten Prüfpfad, in dem bisher nur zwei nicht versicherte Institute je vollständigen Zugang erhalten haben. Ohne neue Gesetzgebung könnte das Jahre dauern. Der PACE Act dreht die Logik um: Das OCC hätte 180 Tage, um einen Antrag als vollständig zu bewerten, und weitere 180 Tage für Genehmigung oder Ablehnung. Verpasst die Behörde die zweite Frist, gilt der Antrag automatisch als genehmigt. Für ein Unternehmen, das direkter Fed Zugang für Ripple anstrebt, wäre das der Sprung von einer Endlos-Schlange zu einem klaren, maximal zwölfmonatigen Zeitplan.Rechtskategorie statt Banklizenz-Zwang
Nach heutigem Zuschnitt gelten Trust-Unternehmen wie Ripples Einheit nicht als „depository institutions“. Das ist jedoch die Kategorie, die die Fed traditionell für den direkten Anschluss an Fedwire und ACH verlangt. Der PACE Act definiert mit dem „registered covered provider“ eine neue, gesetzliche Schiene. Sie umgeht die Hürde, erst eine vollwertige Bank zu werden. Für direkter Fed Zugang für Ripple bedeutet das: Der rechtliche Rahmen kommt zu Ripple – nicht umgekehrt.Weniger Zwischenhändler, geringere Kosten
Heute müssen Nichtbanken Zahlungen über Partnerbanken routen – inklusive Aufschläge, die in der Praxis hoch ausfallen können. Mit direkter Anbindung sinken Latenzen und Kosten. Das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit von Zahlungsangeboten auf Ripples Infrastruktur, inklusive des Stablecoins RLUSD und Zahlungsflüssen über den XRP Ledger. Institutionen erhalten damit ein klareres, bankennahes Abwicklungsfundament, das ohne teure Umwege auskommt. Für Investoren ist das der Hebel, den direkter Fed Zugang für Ripple im Kerngeschäft erzeugen kann.Politische Chancen – und absehbarer Gegenwind
Breite Botschaft statt Marktstruktur-Streit
Im Gegensatz zum CLARITY Act meidet der PACE Act die strittigen Marktstruktur-Themen rund um Krypto: keine Debatte zu Stablecoin-Renditen, kein Konflikt um Einlagenwettbewerb zwischen Banken und Krypto-Firmen. Die öffentliche Erzählung zielt auf praktische Vorteile: günstigere Venmo-Transaktionen, schnellere Gehaltszahlungen. Genau deshalb unterstützt auch Liccardo den Entwurf, obwohl er im Juli zuvor gegen CLARITY gestimmt hatte. Der weniger polarisierende Zuschnitt erhöht die Chancen, dass das Vorhaben zumindest zügig beraten wird.Bankenlobby auf Alarm
Gleichzeitig ist Widerstand programmiert. Die American Bankers Association und das Bank Policy Institute hatten bereits die „skinny master account“-Idee der Fed kritisiert. Ein Gesetz wie PACE werten sie als größeren Eingriff: Es ist schwerer rückgängig zu machen als eine Verordnung. Erwartbar sind koordinierte Einwände im Ausschussverfahren – mit Argumenten wie ungleiche Wettbewerbsbedingungen und zusätzliche Systemrisiken, wenn Nichtbanken direkt auf die Fed-Schienen dürfen. Diese Dynamik dürfte das Verfahren nicht stoppen, aber bremsen und inhaltlich prägen.Worauf XRP-Halter jetzt achten sollten
Signale aus dem Repräsentantenhaus
Zentral ist der Weg durch die Ausschüsse. Bekommt der PACE Act eine Zuweisung an den House Financial Services Committee und wird noch vor dem Wahlkampf-Herbst für eine Anhörung terminiert, steigt die Wahrscheinlichkeit einer tatsächlichen Abstimmung im Plenum. Für den Markt sind Kalender-Signale oft der erste echte Test.Gibt es ein Pendant im Senat?
Ohne eine begleitende Senatsvorlage bleibt PACE ein Ausrufezeichen – aber ohne Gesetzespfad. Taucht ein Companion Bill im Senat auf, verwandelt sich der Entwurf in ein ernsthaftes Projekt mit greifbarer Route zum Präsidenten.Indirekter Druck – auch ohne Gesetz
Selbst wenn der PACE Act ins Stocken gerät, erhöht er den Druck auf bestehende Anträge wie jenen von Ripple. Ein überparteiliches Team schreibt faktisch Ripple in eine gesetzliche Spur für den Fed-Zugang hinein. Diese Aufmerksamkeit kann die Haltung von Behörden in laufenden Verfahren beeinflussen, weil der politische Wille sichtbar wird, die Türen für qualifizierte Nichtbanken zu öffnen.Was der Anschluss für RLUSD und den XRP Ledger bedeuten kann
Direkte Fed-Schienen sind die operative Basisschicht, auf der sich Volumen und Vertrauen aufbauen lassen. Für RLUSD heißt das: Settlement auf Bankniveau, ohne Gebührenumwege. Für Zahlungsströme über den XRP Ledger bedeutet es: bessere Planbarkeit, geringere Reibung, weniger Abhängigkeit von einzelnen Partnerbanken. Institutionelle Akteure, die interne Risikostandards an banknahe Abwicklung koppeln, finden so leichter Zugang. In Summe ist direkter Fed Zugang für Ripple ein Glaubwürdigkeits-Booster, der nicht Marketing, sondern Infrastruktur liefert.Zeitleiste, Realismus und Ausblick
– Kurzfristig: Beobachten, ob der Finanzausschuss im Repräsentantenhaus den Entwurf zügig aufruft. – Mittelfristig: Auf ein Senats-Pendant achten – erst damit wird es ein echtes Rennen gegen den Kalender. – Laufend: Tracken, ob die OCC-Fristenlogik im finalen Text erhalten bleibt. Sie ist der eigentliche Beschleuniger. – Parallel: Den bestehenden Master-Account-Antrag von Ripple im Blick behalten. Politische Bewegung kann behördliche Entscheidungen indirekt anstoßen. Auch wenn der PACE Act am Ende nicht Gesetz wird, verschiebt er die Debatte. Er macht sichtbar, dass qualifizierte Nichtbanken mit strengen Auflagen direkt an die Fed-Schienen sollen. Für Ripple ist das ein Hebel, der den derzeitigen, langsamsten Prüfpfad mit offenen Enden in Frage stellt. Für Investoren signalisiert es, dass Washington nach Jahren des Zauderns bereit ist, über konkrete, praktikable Zugänge zu sprechen. Am Ende zählt, dass die institutionelle Nutzung zuverlässige, günstige und schnelle Abwicklung braucht. Genau das liefert direkter Fed Zugang für Ripple – entweder über den PACE Act oder über eine künftige, ähnliche Vorlage. Sobald diese Tür aufgeht, folgen Volumen, Partner und Produkte nicht wegen eines Hypes, sondern weil die Kostenstruktur und die Infrastruktur stimmen.For more news: Click Here
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