NYT KI Richtlinie für Freiberufler verbietet generative KI für Texte und Bilder und schützt Vertrauen.
Die NYT KI Richtlinie für Freiberufler setzt klare Grenzen: Generative KI darf weder Text noch Bilder erzeugen, überarbeiten oder “glätten”. Erlaubt ist nur grobes Brainstorming. Nach mehreren AI-Pannen verschickte die Zeitung eine deutliche Erinnerung mit konkreten Verboten und einer Liste untersagter Tools und Dienste.
Die New York Times hat ihren freien Autorinnen und Autoren per E‑Mail eine „periodische Erinnerung“ an die hauseigenen KI-Regeln geschickt. Kernbotschaft: Alle Texte und visuellen Beiträge müssen vollständig aus menschlicher Kreativität und eigener Recherche stammen. Nichts Eingereichtes darf von generativer KI erzeugt, verändert oder „verbessert“ sein – und es darf auch kein Material in solche Tools eingefüttert werden. Mit der NYT KI Richtlinie für Freiberufler sendet die Redaktion damit ein unmissverständliches Signal.
NYT KI Richtlinie für Freiberufler: Was genau verboten ist
Die Regeln erlauben KI nur für „hochstufiges“ Brainstorming. Jede Form der Schreibhilfe bleibt tabu. Die NYT KI Richtlinie für Freiberufler untersagt ausdrücklich, generative Tools für folgende Zwecke zu nutzen:
- Texte zu erstellen, zu entwerfen oder zu „guiden“
- Formulierungen zu bereinigen, zu redigieren, zu verbessern oder umzuformulieren
- Bildmaterial zu erzeugen oder zu verändern
- Eigenes Material (z. B. Notizen, Entwürfe, Zitate) in generative KI einzuspeisen
Kurz: Kein Satz und kein Bild darf KI-generiert oder KI-modifiziert sein. Inhalte müssen aus eigener Berichterstattung, eigenem Schreiben und eigener Arbeit stammen.
Genannte Tools und Dienste
Im Hinweis nennt die Times konkrete Beispiele, die nicht verwendet werden dürfen:
- Chatbots: Gemini, Claude, ChatGPT, Perplexity
- KI-Suchfunktionen: Google AI Overviews
- Bildgeneratoren: Adobe Firefly, DALL·E, MidJourney
Zulässig bleibt lediglich ideengebendes Brainstorming auf hoher Ebene – nicht aber das Schreiben irgendeines Textteils.
Warum die Erinnerung jetzt kommt
Die NYT KI Richtlinie für Freiberufler folgt auf mehrere öffentlich diskutierte Vorfälle rund um KI-Inhalte:
„Modern Love“-Beitrag
Eine Autorin des beliebten „Modern Love“-Formats wurde beschuldigt, einen emotionalen Essay mit KI verfasst zu haben. Später sagte sie Futurism, sie habe Chatbots zum Konzeptionieren und Redigieren genutzt.
Plagiatsaffäre bei einer Buchrezension
Im April trennte sich die Times von einem freien Rezensenten, der zugab, KI zur Erstellung einer Buchkritik genutzt zu haben. Nach der Veröffentlichung zeigte sich, dass der Text mit Plagiaten durchsetzt war.
Korrigiertes Kanada-Stück
Zuletzt musste die Times einen Artikel mit einer deutlichen Korrektur versehen: Ein dem Oppositionsführer Pierre Poilievre zugeschriebener Satz stellte sich als KI-generierte Zusammenfassung seiner Ansichten heraus, die als Zitat ausgegeben wurde. Die Redaktion schrieb, der Reporter hätte die Ausgabe des Tools prüfen müssen. Ähnliche Fehler führten anderswo bereits zu Konsequenzen; etwa wurde bei Ars Technica ein Autor wegen KI-Zitaten entlassen.
Unterschied: Angestellte vs. Freie
Laut Statement an Futurism aktualisiert die Times regelmäßig Hinweise für Freie und wollte hier die KI-Regeln klarstellen. Für fest angestellte Journalistinnen und Journalisten gelten separate Leitlinien mit freigegebenen GenAI-Tools. Details dazu nannte das Statement nicht.
Was bedeutet das für Freelancer konkret?
Wer nach der NYT KI Richtlinie für Freiberufler arbeitet, muss Recherchieren, Schreiben und Redigieren vollständig selbst erledigen. Praktisch heißt das:
- Keine Textpassagen von KI erstellen oder umschreiben lassen – auch nicht „nur ein bisschen glätten“.
- Keine Notizen, Interviews, Transkripte oder Entwürfe in Chatbots einfügen.
- Keine KI-Suchzusammenfassungen wie Google AI Overviews zur Textproduktion nutzen.
- Bei Bildern: Keine generierten oder KI-veränderten Visuals einreichen.
- Brainstorming ist erlaubt – aber nicht zum Schreiben oder Redigieren verwenden.
- Zitate und Fakten eigenständig prüfen, da KI Zusammenfassungen fälschlich als direkte Zitate ausgeben kann.
- Im Zweifel früh mit der Redaktion klären, was erlaubt ist.
Die Regeln zielen darauf, Fehler, Plagiate und künstliche „Stimmen“ zu vermeiden und das Vertrauen in Originalrecherche zu sichern. Wer sich daran hält, minimiert das Risiko peinlicher Korrekturen oder Vertragsbeendigungen.
Am Ende steht eine klare Linie: Die Zeitung will handwerklich erstellte Beiträge ohne generative Hilfen. Die NYT KI Richtlinie für Freiberufler macht unmissverständlich deutlich, dass menschliche Arbeit Vorrang hat – von der Idee bis zum letzten Satz.
(Source: https://futurism.com/artificial-intelligence/new-york-times-freelancers-ai-rules)
For more news: Click Here
FAQ
Q: Was verbietet die NYT KI Richtlinie für Freiberufler?
A: Die NYT KI Richtlinie für Freiberufler untersagt, Texte oder Bilder durch generative KI zu erzeugen, zu verändern oder „glätten“ zu lassen, und verlangt, dass alle eingereichten Beiträge Produkt menschlicher Kreativität und eigener Recherche sind. Erlaubt ist nur hochstufiges Brainstorming, nicht das Schreiben, Editieren oder Umformulieren durch KI.
Q: Welche KI‑Tools nennt die NYT explizit als verboten?
A: In ihrem Hinweis nennt die Redaktion konkrete Beispiele: Chatbots wie Gemini, Claude, ChatGPT und Perplexity, KI‑Suchfunktionen wie Google AI Overviews sowie Bildgeneratoren wie Adobe Firefly, DALL·E und MidJourney. Die NYT KI Richtlinie für Freiberufler verbietet die Nutzung dieser Dienste zur Erstellung, Änderung oder Einspeisung von Material in generative Werkzeuge.
Q: Darf ich generative KI zum Brainstorming verwenden?
A: Ja, die Regeln erlauben generatives KI‑gestütztes Brainstorming nur auf einer groben, hochstufigen Ebene zur Ideenfindung. Jede konkrete Schreibhilfe oder das Umformulieren von Texten durch KI bleibt jedoch ausdrücklich verboten.
Q: Welche Vorfälle haben die NYT zur Erinnerung an die KI‑Regeln veranlasst?
A: Die Erinnerung folgte auf mehrere öffentlich diskutierte Fälle, etwa den Vorwurf, ein „Modern Love“-Essay sei mit Hilfe von Chatbots konzipiert oder redigiert worden, sowie eine Buchrezension, bei der die Times die Zusammenarbeit mit einem Rezensenten wegen Plagiaten beendete. Außerdem musste die Redaktion einen Artikel korrigieren, weil eine angebliche Zitierung sich als KI‑generierte Zusammenfassung herausstellte.
Q: Gelten für festangestellte Journalistinnen und Journalisten andere Vorgaben als für Freie?
A: Ja, laut Statement hat die New York Times separate Leitlinien für festangestellte Mitarbeitende und nennt zudem freigegebene GenAI‑Tools für interne Nutzung. Die Richtlinie gegenüber externen Autorinnen und Autoren bleibt hingegen strenger und untersagt generative Eingriffe in eingereichte Arbeiten.
Q: Was müssen Freelancer konkret tun, um die Richtlinie einzuhalten?
A: Freelancer müssen Recherche, Verfassen und Redigieren vollständig selbst erledigen und dürfen keine Notizen, Interviews, Entwürfe oder Zitate in generative KI einspeisen. Die NYT KI Richtlinie für Freiberufler verlangt zudem, dass KI‑Suchzusammenfassungen nicht zur Textproduktion genutzt werden und Zitate sowie Fakten eigenständig verifiziert werden.
Q: Was gilt für Bilder und visuelle Beiträge laut Richtlinie?
A: Die NYT KI Richtlinie für Freiberufler verbietet ausdrücklich das Einreichen von KI‑generierten oder KI‑veränderten Bildern und nennt spezifische Bildgeneratoren als Beispiele. Visuelle Beiträge müssen vollständig aus eigener, menschlicher Arbeit stammen und dürfen nicht mithilfe generativer Tools verändert worden sein.
Q: Was sollten Freie tun, wenn sie unsicher sind, ob eine KI‑Nutzung erlaubt ist?
A: Im Zweifel sollten freie Autorinnen und Autoren frühzeitig Rücksprache mit der Redaktion halten, um Unklarheiten zu klären und mögliche Verstöße zu vermeiden. Die NYT KI Richtlinie für Freiberufler empfiehlt dieses Vorgehen, um peinliche Korrekturen oder Vertragsbeendigungen zu verhindern.