Krypto
10 Okt. 2026
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tokenisierte Aktien auf Base: So profitieren Anleger *
Tokenisierte Aktien auf Base ermöglichen 24/7-Handel, mehr Liquidität und Wallet-Transfer für Anleger.
Warum tokenisierte Aktien auf Base jetzt Fahrt aufnehmen
Tokenisierung verschiebt klassische Börsenprozesse ins Onchain-Format. Pollak beschreibt das Erlebnis als „klar besser“ als herkömmlichen Handel: 24/7 verfügbar, sofort veräußerbar, leicht übertragbar. Für Anleger bedeutet das weniger Wartezeiten, weniger Reibung und flexiblere Reaktionen auf Nachrichtenlagen – ohne an Öffnungszeiten gebunden zu sein. Gerade in Regionen mit eingeschränktem Broker-Zugang eröffnet das neue Wege in globale Märkte. Kurz: Tokenisierte Aktien auf Base holen das, was wir von Krypto kennen, in den Aktienhandel.Volumen und Auswahl
Sechs Wochen nach dem Start verzeichnet Coinbase auf Base ein tägliches Handelsvolumen von etwa 70 bis 100 Millionen US-Dollar. Gelistet sind 50 Titel; bis Ende des Monats sollen es 250 sein. Für Investoren heißt das: mehr Auswahl und tendenziell mehr Liquidität. Beides stützt engere Spreads und erleichtert das Ein- und Aussteigen. Pollak verweist zudem auf ein starkes Angebotswachstum: Die umlaufende Menge tokenisierter Aktien ist binnen zwölf Monaten von rund 400 Millionen US-Dollar (September 2025) auf 3,3 Milliarden US-Dollar gestiegen – eine Verachtfachung. Dieses Momentum unterstreicht, warum tokenisierte Aktien auf Base in den kommenden Quartalen eine zentrale Rolle spielen dürften.Handelserlebnis
Drei Punkte stechen heraus: – 24/7-Handel: Keine Pausen, kein „Overnight Risk“ durch geschlossene Märkte. – Sofortige Verkäuflichkeit: Schnell reagieren, Liquidität freisetzen. – Übertragbarkeit: Tokens lassen sich versenden – etwa zur Umlagerung zwischen Wallets oder Services. Diese Kombination verknüpft Flexibilität mit der gewohnten Krypto-Nutzererfahrung. Wer bereits DeFi verwendet, findet sich schnell zurecht. Und wer neu ist, profitiert von vereinfachten Abläufen, die vielen Brokern in Sachen Geschwindigkeit voraus sind.Nicht-Dollar-Stablecoins: Lokale Währungen, globales Netzwerk
Neben Aktien sieht Pollak großen Auftrieb bei Stablecoins, die nicht an den US-Dollar gebunden sind. Sein Argument: Der Dollar bleibt wichtig, aber Menschen zahlen weiterhin in ihrer Landeswährung, und Staaten bleiben souverän. Base unterstützt schon jetzt 32 Stablecoins in 21 Währungen – darunter Euro, kanadischer Dollar, nigerianische Naira und indonesische Rupiah. Obwohl heute noch über 99 % des Stablecoin-Angebots an den US-Dollar gekoppelt sind, wächst der Anteil anderer Währungen: Yen- und Pfund-Stablecoins haben laut Daten von The Block zugelegt. Initiativen in Südkorea, Hongkong und Brasilien treiben lokale Stablecoins zusätzlich voran. Pollak erwartet, dass Fintechs ihre Backends auf Stablecoin-Rails umstellen – für Nutzer oft unsichtbar, aber mit spürbaren Vorteilen bei Geschwindigkeit und Kosten. Zugleich schätzt er, dass tokenisierte Aktien noch schneller wachsen dürften als nicht-dollarbasierte Stablecoins. Das deckt sich mit dem jüngsten Angebotsboom bei tokenisierten Aktien.Was das für Anleger bedeutet
– Besserer Zugang: Lokale Stablecoins könnten künftig den Einstieg in Onchain-Finanzprodukte vereinfachen – ohne Währungswechsel im Hintergrund. – Währungsnähe: Wer Einnahmen oder Ausgaben in einer Nicht-Dollar-Währung hat, kann so die eigene „Unit of Account“ beibehalten. – Schnittstelle zu Aktien-Token: In Kombination mit tokenisierten Aktien entsteht eine Kette aus lokaler Einzahlung, globalem Handel und einfacher Abwicklung – alles onchain.Base fokussiert: Trading, Payments, Financing
Base richtet sich neu aus. Statt „generischen Blockspace“ zu verkaufen, konzentriert sich die Chain seit 2026 auf drei Schwerpunkte, die 2027 weiter skaliert werden:Trading
Ziel ist, dass Unternehmen ihre Orders einfacher routen – via leicht bedienbarem Interface oder einfacher API. Zudem soll die Basis für dezentrale Börsen (DEXs), proprietäre Market Maker (PropMMs) und zentrale Orderbücher onchain (CLOBs) verbessert werden. Für Anleger kann das mittelfristig spürbare Effekte haben: bessere Ausführung, geringere Friktion, mehr Marktvielfalt.Payments
Base arbeitet mit Cloudflare daran, Kapazität für bis zu eine Million Transaktionen pro Sekunde aufzubauen – mit Fokus auf Maschinenzahlungen. Das adressiert Anwendungsfälle wie automatisierte Mikrozahlungen und „Agentic Payments“, also Zahlungen, die von Software-Agenten eigenständig ausgelöst und verwaltet werden. Solche Infrastrukturen könnten künftig auch Abwicklungsschritte im Handel mitwerten – von der Order bis zur Lieferung.Financing
Laut Pollak ist auf Base bereits „der am schnellsten wachsende Finanzierungsmarkt der Welt“ entstanden. 2027 sollen einfache APIs und effizientere Chain-Infrastruktur weiteres Wachstum ermöglichen. Für Investoren bedeutet das perspektivisch mehr Produkte und effizientere Prozesse – von Kreditprotokollen bis zu neuen Formen der Onchain-Verbriefung.Was die jüngsten L2-Schließungen bedeuten
Die Schließungen von Blast und Abstract haben Fragen nach dem Ende der L2-Experimentierphase aufgeworfen. Blast kündigte am 2. Oktober an, den Betrieb wegen zu hoher Kosten gegenüber den Einnahmen einzustellen; Nutzer sollen bis 26. Oktober abziehen. Abstract, unterstützt von Pudgy Penguins, wird am 15. Dezember schließen; die Mutterfirma Igloo hat in 18 Monaten „zig Millionen Dollar“ verloren. Pollak widerspricht dennoch einem Ende der L2-Experimente. Seine Sicht: Ketten brauchen ein differenziertes Produkt und eine passende Distribution. Nicht alle werden funktionieren – Chains sind letztlich Unternehmen, und nicht jedes Unternehmen ist erfolgreich. Für Anleger heißt das: Projektrisiken bleiben real, doch Innovation geht weiter. Base setzt auf klare Schwerpunkte und greifbare Anwendungen, angeführt von tokenisierten Aktien und Stablecoins.So könnten Anleger profitieren
Wer die Chancen strukturieren will, kann sich an drei Leitfragen orientieren:1) Zugang und Nutzung
– Prüfen, welche Aktien-Token bereits gelistet sind und wie das tägliche Volumen ausfällt (70–100 Mio. US-Dollar laut Pollak als aktuelle Spanne). – Die 24/7-Verfügbarkeit nutzen, um auf Nachrichten und Earnings zeitnah zu reagieren. – Transfers sinnvoll einsetzen, etwa für Rebalancing oder den Wechsel zwischen Services und Wallets.2) Währungsstrategie
– Stablecoins in der eigenen Landeswährung beobachten. Sie können künftig Ein- und Auszahlungen sowie Kostenkontrolle erleichtern. – Wechselwirkungen bedenken: Wenn nicht-dollarbasierte Stablecoins zunehmen, wird das Onboarding in globale Onchain-Märkte oft einfacher – bis hin zu Aktien-Token.3) Infrastruktur und Risiko
– Auf Plattformen mit klarer Ausrichtung achten. Base fokussiert Trading, Payments und Financing und investiert in Durchsatz und Developer-APIs. – Projektvielfalt als Stärke sehen, aber Ausfallrisiken einpreisen. Die Fälle Blast und Abstract zeigen, dass Geschäftsmodelle tragen müssen. – Entwicklungen rund um DEXs, PropMMs und CLOBs verfolgen. Bessere Marktstrukturen verbessern in der Regel Ausführung, Liquidität und Preisfindung. Praktisch gedacht: Tokenisierte Aktien auf Base erlauben es, das bekannte Krypto-Handelsgefühl auf Aktien zu übertragen – mit ständiger Verfügbarkeit, schneller Abwicklung und nahtloser Übertragbarkeit. Das kann für Trader mit kurzen Reaktionszeiten wie auch für langfristig orientierte Anleger mit globaler Diversifikation interessant sein. In Verbindung mit lokalen Stablecoins sinkt zudem die Eintrittsschwelle: Einzahlen in der Heimatwährung, global handeln, onchain abwickeln – ohne unnötige Umwege. Am Ende bleibt entscheidend, dass Wachstum mit Nutzwert einhergeht. Genau darauf zielt Base: bessere Handelsrouten, robuste Zahlungsinfrastruktur für Menschen und Maschinen, sowie eine Finanzierungsschicht, die Entwicklern und Unternehmen einfache Schnittstellen bietet. Wenn diese Bausteine zusammenfinden, werden tokenisierte Aktien auf Base für immer mehr Anleger zum Standardzugang in internationale Märkte.(Source: https://www.theblock.co/news/defi/2026-10-09-tokenization-supercycle-base-jesse-pollak-418144)
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