KI Neuigkeiten
21 Jan. 2026
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Erdos Probleme mit KI: Wie Amateure neue Beweise finden
Erdos Probleme mit KI prägen Forschung: Modelle finden Quellen, skizzieren Beweise & prüfen Formalia.
Warum Erdos Probleme mit KI plötzlich fallen
Erdős stellte über Jahrzehnte einfache, aber harte Fragen. Viele sind kurz formuliert, aber schwer zu beweisen. Genau hier greifen moderne Tools: Seit Oktober berichten Forscher, dass Modelle nicht mehr nur halluzinieren, sondern gezielt passende Arbeiten aus der Literatur finden. Thomas Bloom von der University of Manchester sieht darin eine Schwelle, die das Arbeiten in der Mathematik verändert.Kurze Fragen, große Wirkung
– Erdős hinterließ über 1000 Probleme in Bereichen wie Kombinatorik und Zahlentheorie. – Einfache Formulierungen machen sie ideal für KI-Prompts. – KI findet Referenzen, die keinen Bezug zu Erdős nennen, aber inhaltlich passen. – Das spart Zeit bei der Suche und öffnet neue Verbindungen zwischen Teilgebieten.Konkreter Fall: Von der Idee zum formalen Beweis
Der Cambridge-Student Kevin Barreto und der Amateurmathematiker Liam Price suchten gezielt nach understudierten Fragen. Sie gaben Problem 728 an ChatGPT-5.2 Pro. Das Modell lieferte ein schlüssiges Argument. Anschließend prüften sie es mit Aristotle, einem Tool der Firma Harmonic, das den Textbeweis in die Sprache Lean übersetzt. Ein Computer kann ihn dann sofort auf Korrektheit prüfen. Dieser Schritt entlastet Forschende, die sonst viel Zeit in das Gegenlesen stecken.Was ist wirklich neu?
Mitte Januar galt: Sechs Erdős-Probleme wurden vollständig mit KI-Unterstützung gelöst. Bei fünf zeigte sich später, dass es schon Lösungen in der Literatur gab. Ein Fall, Problem 205, blieb als echte neue Lösung durch Barreto und Price bestehen. Zudem gibt es kleine Verbesserungen und Teillösungen zu sieben weiteren Fragen, die nicht in der Literatur zu finden sind. Das nährt die Debatte: Findet die KI Neues oder hebt sie Vergessenes? Bloom betont, dass Modelle Probleme oft umformulieren und so Arbeiten auftreiben, die sonst wohl länger unentdeckt geblieben wären.Erdos Probleme mit KI: Grenzen und Chancen
Bloom schätzt die gelösten Aufgaben so ein, dass auch eine gute Erstsemester-Doktorandin sie schaffen könnte. Trotzdem sei die Leistung bemerkenswert, weil sie spürbare Arbeit erfordere. Barreto warnt vor überzogenen Erwartungen: Viele „Low-Hanging Fruits“ fallen, doch die schwierigen Fragen bleiben. Bounty-Preise hält er aktuell für unrealistisch. Kevin Buzzard von Imperial College London sieht „green shoots“: Fortschritt ja, aber Profis müssen noch nicht nervös werden. Terence Tao von der University of California, Los Angeles, denkt größer: Wenn KI viele mittel-schwere Probleme parallel angreift, entsteht eine empirischere Arbeitsweise. Forschende könnten systematisch testen, welche Methoden in der Breite besser funktionieren – etwas, das bisher am Mangel an Expertinnen und Experten scheitert.Neuer Werkzeugkasten für den Alltag
– Literaturrecherche: Modelle schlagen relevante Quellen vor, auch ohne direkten Erdős-Bezug. – Ideengenerierung: KI bietet Beweis-Skizzen und Varianten. – Formale Prüfung: Mit Lean und Tools wie Aristotle wird Korrektheit maschinell geprüft. – Breite statt Tiefe: Forschende können schneller in fremde Teilgebiete springen. – Skalierung: Viele ähnliche Fragen lassen sich parallel explorieren.So arbeiten Forschende morgen
Bloom sieht eine klare Folge: Kaum jemand kennt jedes Teilgebiet. Erdos Probleme mit KI zeigen, wie schnell man heute Antworten aus Nachbarfeldern bekommt – ohne monatelanges Einarbeiten. Das erweitert die Breite der Forschung. Selbst wenn die Modellfähigkeiten vorerst stagnieren, ändert sich der Workflow: Ideenfindung, Quellencheck, formale Prüfung und Iteration laufen dichter zusammen. Am Ende bleibt ein nüchterner Blick: Die härtesten Rätsel sind nicht in Reichweite. Doch der Alltag der Forschung verschiebt sich. Erdos Probleme mit KI machen sichtbar, wie KI Literatur verknüpft, Beweise strukturiert und Qualitätsprüfungen beschleunigt. Das ist kein Ersatz für Einsicht, aber ein Verstärker – und ein Motor für mehr Experimente in der Mathematik.For more news: Click Here
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