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22 Feb. 2026

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Griptape Integration für Nuke: Effizientere VFX-Workflows

Griptape-Integration in Nuke beschleunigt Workflows und integriert KI-Outputs direkt ins Compositing.

Foundry übernimmt Griptape und plant die Griptape Integration für Nuke. Damit gelangen Ergebnisse vieler KI-Modelle nahtlos in Compositing-Workflows. Griptape Nodes kombiniert Dienste wie OpenAI, Google oder Luma über eine Drag-and-drop-Oberfläche – lokal oder in der Cloud. Das verspricht schlankere Abläufe in VFX- und Animationspipelines. Foundry stärkt seine KI-Strategie mit dem Kauf von Griptape, einem Entwickler für Orchestrierung und generative KI-Tools. Ziel ist es, Ausgaben zahlreicher Modelle direkt in bestehende Tools einzubinden, allen voran Nuke. CEO Jody Madden spricht davon, eine „AI-first“-Pipeline aufzubauen; Griptape beschleunigt diese Roadmap als zentrales Fundament. Griptape wurde 2023 von Kyle Roche (ehemals AWS GM) und Jason Schleifer (ehemals Head of Character Animation bei DreamWorks, Mitgründer von Nimble Collective, 2019 von AWS übernommen) gegründet. Foundry bezeichnet Griptape als „Pionier für Enterprise‑grade AI Orchestration“.

Was die Griptape Integration für Nuke konkret bedeutet

Mit der Griptape Integration für Nuke sollen Artists Ausgaben unterschiedlichster KI-Modelle direkt in Comps nutzen können – ohne selbst Modelle trainieren zu müssen. Foundry nennt Nuke explizit, sieht aber auch Anknüpfungspunkte zu weiteren Produkten wie Flix für Story-Entwicklung.

Modelle orchestrieren statt neu zu trainieren

Griptape liefert keine eigenen Foundation-Modelle. Griptape Nodes bietet stattdessen eine node‑basierte Drag‑and‑drop-Oberfläche, um bestehende Modelle zu kombinieren, zu variieren und zu automatisieren. Unterstützt werden Bild-, Video-, 3D-, Text- und Audio-Modelle, darunter:
  • Google
  • Black Forest Labs
  • ByteDance
  • OpenAI
  • Alibaba
  • ElevenLabs
  • Topaz Labs
  • Luma
  • Deemos
  • Kuaishou
  • Zudem lassen sich eigene, kundenspezifische Modelle einbinden.

    Schnittstellen in bestehende DCC-Stacks

    Die Tools unterstützen MCP (Model Context Protocol). So können sie mit Standard-DCCs verbunden werden. Foundry nennt explizit Blender, Maya, Nuke sowie Autodesk Flow Production Tracking. Das erleichtert Übergaben und ermöglicht reproduzierbare, dokumentierte KI-Schritte im Studio-Kontext.

    Die Produkte von Griptape im Überblick

    Griptape Nodes

  • Arbeitsweise: Node‑basiertes Orchestrieren generativer KI-Modelle
  • Bereitstellung: Lokal oder in der Cloud; Desktop-App für Windows, Linux, macOS; alternativ im Browser
  • Lizenzierung: Für Einzelanwender kostenlos, auch kommerziell; Pro-Abo 40 US‑Dollar/Monat für bis zu drei Nutzer
  • Griptape Framework (inkl. Griptape Engine)

  • Offene, modulare Python-Basis zum Entwickeln generativer KI-Anwendungen
  • Lizenz: Apache 2.0
  • Zielgruppe: Entwickler, die eigene KI-Tools und Pipelines bauen möchten
  • Griptape Cloud

  • Plattform zum Online-Deployment von KI-Tools
  • Warum der Zukauf zur Foundry‑AI‑Strategie passt

    Foundry hat früh in KI investiert: 2021 kam mit AIR ein Machine‑Learning‑Framework für Nuke, das u. a. wiederkehrende Aufgaben wie Roto oder Marker-Entfernung automatisieren hilft. Seitdem wurden die KI-Funktionen in Nuke Releases weiter ausgebaut. Mit Griptape will Foundry nun schneller eine „AI‑first“-Pipeline aufbauen. Die Orchestrierung externer Modelle ergänzt AIR sinnvoll: Studios wählen die beste verfügbare KI pro Aufgabe und integrieren deren Output strukturiert in Shots und Sequences.

    Offene Punkte: Verfügbarkeit, Open Source, Cloud

    Foundry will das Griptape‑Angebot weiterentwickeln. Das Griptape Framework ist „derzeit“ weiterhin als Open Source verfügbar; künftig will Foundry prüfen, wie sich offene Zugänge und kommerzielle Zusatzfunktionen kombinieren lassen. Zum Stand von Griptape Cloud äußern sich die FAQs nicht. Klar ist: Die Tools sollen stärker auf die Anforderungen von VFX‑ und Animationspipelines zugeschnitten werden. Für laufende Produktionen bedeutet die Griptape Integration für Nuke potenziell weniger Tool‑Brüche, da KI‑Ausgaben kontrolliert ins Compositing einfließen.

    Griptape Integration für Nuke: Praxisnutzen im Studio

    Die Griptape Integration für Nuke kann helfen, Ausgaben verschiedener Bild‑, Video‑ oder Audio‑Modelle an einer Stelle zu bündeln, zu vergleichen und zielgerichtet zu verwenden. In Verbindung mit MCP lassen sich Zwischenschritte mit Blender oder Maya abstimmen und über Flow Production Tracking dokumentieren. So entsteht ein klarer Pfad: Prompting und Orchestrierung in Nodes, Übergabe ins DCC, Review, dann saubere Übergabe zurück ins Comp.

    Was Teams konkret gewinnen können

  • Flexibilität: Für jede Aufgabe das passende Modell wählen und kombinieren
  • Transparenz: Node‑Graph statt „Black Box“-Skripte
  • Portabilität: Lokal, im Browser oder in der Cloud arbeiten
  • Kompatibilität: Anbindung an gängige DCCs und Produktions-Tracking
  • Am Ende steht eine robustere, nachvollziehbare Nutzung generativer KI in der Postproduktion. Mit der Griptape Integration für Nuke setzt Foundry auf offene Orchestrierung statt Insellösung – und macht den Weg frei, Modell‑Outputs kontrolliert und effizient in Comps und Pipelines zu überführen.

    (Source: https://www.cgchannel.com/2026/02/foundry-acquires-ai-tools-firm-griptape/)

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    FAQ

    Q: Was ist Griptape und wer steht hinter dem Unternehmen? A: Griptape wurde 2023 von Branchenveteranen wie Kyle Roche und Jason Schleifer gegründet und entwickelt Orchestrierungs- und generative KI-Tools für kreative Workflows. Das Unternehmen bietet Werkzeuge, mit denen Nutzer bestehende generative Modelle kombinieren und eigene KI-Anwendungen erstellen können. Q: Was bedeutet die Griptape Integration für Nuke konkret? A: Die Griptape Integration für Nuke ermöglicht es Artists, Ausgaben verschiedenster KI-Modelle direkt in Compositing-Workflows zu nutzen, ohne selbst Modelle trainieren zu müssen. Foundry nennt Nuke explizit und sieht außerdem Einsatzmöglichkeiten in weiteren Produkten wie Flix. Q: Wie funktionieren Griptape Nodes und auf welchen Plattformen laufen sie? A: Griptape Nodes bietet eine node-basierte Drag-and-drop-Oberfläche, mit der Anwender bestehende Modelle kombinieren, variieren und automatisieren können. Die Anwendung läuft lokal oder in der Cloud, ist als Desktop-App für Windows, Linux und macOS sowie als Web-Interface verfügbar und bietet ein kostenloses Einzelanwender-Angebot sowie ein Pro-Abo für 40 US-Dollar pro Monat für bis zu drei Nutzer. Q: Welche Modelltypen und Anbieter unterstützt Griptape? A: Griptape orchestriert Bild-, Video-, 3D-, Text- und Audio-Modelle und unterstützt Anbieter wie Google, OpenAI, Luma, ByteDance, Alibaba, ElevenLabs, Topaz Labs und weitere sowie eigene kundenspezifische Modelle. Damit lässt sich je nach Aufgabe der passende Modellmix zusammenstellen. Q: Warum ist Griptape für Foundrys KI-Strategie wichtig? A: Foundry hatte mit AIR bereits 2021 KI-Funktionen in Nuke integriert, und Griptape soll laut Foundry die Roadmap zur „AI-first“-Pipeline beschleunigen. Die Orchestrierung externer Modelle ergänzt bestehende Tools und ermöglicht Studios, Modelloutputs strukturiert in Shots und Sequences zu integrieren. Q: Lassen sich Griptape-Workflows mit anderen DCC-Anwendungen verbinden? A: Ja, die Tools unterstützen MCP (Model Context Protocol) und können daher mit Standard-DCCs wie Blender, Maya, Nuke und Autodesk Flow Production Tracking verbunden werden. Das erleichtert Übergaben zwischen Anwendungen und sorgt für reproduzierbare, dokumentierte KI-Schritte in Studio-Pipelines. Q: Welche konkreten Vorteile bringt die Griptape Integration für Nuke für Studios? A: Die Griptape Integration für Nuke bündelt Ausgaben verschiedener Modelle an einer Stelle, schafft Transparenz durch Node-Graphs und ermöglicht Arbeiten lokal, im Browser oder in der Cloud. Das erhöht die Flexibilität bei der Modellauswahl, verbessert die Portabilität und reduziert Tool‑Brüche zwischen Compositing und anderen DCC-Anwendungen. Q: Welche offenen Fragen bestehen nach der Übernahme bezüglich Verfügbarkeit und Cloud-Angebot? A: Foundry will das Griptape-Angebot weiterentwickeln und das Griptape Framework ist derzeit weiterhin als Open Source verfügbar, doch es ist noch unklar, ob alle Produkte in ihrer aktuellen Form erhalten bleiben. In den veröffentlichten FAQs fehlt eine klare Aussage zum Status von Griptape Cloud, sodass Details zur zukünftigen Verfügbarkeit noch offen sind.

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