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08 Feb. 2026

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Softwareaktien gefährdet durch KI Wie Anleger reagieren

Softwareaktien gefährdet durch KI sollten Anleger Portfolios auf Kernsysteme und Netzwerke prüfen.

Viele Anleger fragen sich: Sind Softwareaktien gefährdet durch KI? Ein CNBC-Test mit Anthropic’s Claude Code zeigte, wie schnell sich ein Projektmanagement‑Tool nachbauen lässt – in unter einer Stunde und für wenige Dollar. Das erhöht den Druck auf Anbieter, die „auf der Arbeit sitzen“, und stärkt defensivere Kategorien.

Softwareaktien gefährdet durch KI: was der Praxistest zeigt

CNBC-Reporterinnen Deidre Bosa und Jasmine Wu haben Anthropic’s Claude Code genutzt, um ein Projektmanagement‑Dashboard à la Monday.com (Börsenwert rund 5 Milliarden Dollar) zu bauen. Beide sind keine Entwicklerinnen. Trotzdem stand in wenigen Minuten ein funktionierender Prototyp mit mehreren Boards, Teamzuweisung und Status‑Dropdown. Nach einer eigenständigen Recherche fügte die KI weitere Funktionen hinzu, darunter einen Kalender. Der schnelle Klon zeigt praktisch, warum Softwareaktien gefährdet durch KI sein können: Wenn Menschen ohne Programmiererfahrung in Minuten nutzbare Tools erzeugen, sinken die Eintrittsbarrieren für neue Anbieter deutlich. Spannend wurde es mit E‑Mail‑Anbindung: Die KI fand eine vergessene Einladung zum Kindergeburtstag, legte Erinnerungen für Tickets und ein Formular an – ein persönlicher Projektmanager aus dem Nichts. Der gesamte Test dauerte weniger als eine Stunde. Hätten die beiden bezahlt, hätte es je nach Interaktion etwa 5 bis 15 Dollar an Compute‑Credits gekostet. Mit dem Ausbau von Rechenzentren könnten diese Kosten weiter fallen.

Risiko-Landkarte für Anleger

Tools, die „auf der Arbeit sitzen“

Insider aus dem Silicon Valley sehen vor allem Produkte in Gefahr, die nicht zum Kernsystem eines Unternehmens zählen. Genannt wurden Atlassian, Adobe, HubSpot, Zendesk und Smartsheet. Für Investorinnen und Investoren gilt daher: Besonders Softwareaktien gefährdet durch KI sind jene, die primär Oberflächen, Workflows oder Vorlagen liefern und sich schnell nachbilden lassen.

Was schwerer zu kopieren ist

Bei Cybersecurity‑Anbietern wie CrowdStrike und Palo Alto sprechen starke Netzwerkeffekte für Robustheit. Deren Schutzwirkung und Datenbasis sind komplex und laufend in Bewegung – kaum jemand möchte das replizieren und pflegen. „Systems of record“ wirken ebenfalls stabiler: Salesforce verankert zentrale Unternehmensdaten und Prozesse. Ganz immun sind diese Bereiche nicht, doch hier erscheinen Softwareaktien gefährdet durch KI weniger akut.

Kosten und Tempo als Hebel

Der Test macht deutlich: Je günstiger und schneller KI‑Agenten funktionsfähige Software liefern, desto größer der Druck auf Anbieter ohne tiefe Verankerung. Wenn ein brauchbarer Klon binnen Stunden entsteht und nur wenige Dollar kostet, rücken Preisdruck und Wechselbereitschaft näher.

Handlungsrahmen für die Depotpraxis

Zwischen Must‑haves und Nice‑to‑haves unterscheiden

– Nähe zum Kern: Systeme, die zentrale Unternehmensdaten speichern und Prozesse steuern (wie ein „system of record“), sind tendenziell widerstandsfähiger. – Netzwerkeffekte: Sicherheitslösungen mit großen, lernenden Netzwerken sind schwer zu ersetzen. – Hohe Replizierbarkeit: Wenn Agenten ein Produkt in Stunden nachbauen, sind Softwareaktien gefährdet durch KI wahrscheinlicher. – Integrationsgrad: Tiefe Verbindungen in bestehende Abläufe und Daten senken das Substitutionsrisiko. – Kostenkurve der KI: Sinkende Compute‑Kosten erhöhen den Wettbewerbsdruck auf oberflächliche Tools.

Was der Markt bereits einpreist

Nach dem breiten Abverkauf bei Software in diesem Jahr bietet sich eine Chance: Titel mit klarer Notwendigkeit vom Rest trennen. Die Erkenntnis aus dem Test stützt diese Sicht: Wo Funktionen austauschbar sind, steigt das Risiko. Wo Datenanker und Netzwerkeffekte dominieren, bleibt das Geschäftsmodell robuster. Am Ende lautet das Signal für Anleger klar: Die neue Agenten‑Generation verschiebt die Linie zwischen „nett zu haben“ und „unverzichtbar“. Wer diese Linie erkennt, kann Risiken besser steuern – gerade dort, wo Softwareaktien gefährdet durch KI sind.

(Source: https://www.cnbc.com/2026/02/05/how-exposed-are-software-stocks-to-ai-tools-we-tested-vibe-coding.html)

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FAQ

Q: Sind Softwareaktien wirklich gefährdet durch KI? A: Der CNBC‑Praxistest mit Anthropic’s Claude Code zeigte, dass eine KI in wenigen Minuten einen funktionierenden Prototyp eines Projektmanagement‑Tools erstellen konnte, weshalb Softwareaktien gefährdet durch KI sein können. Das Risiko betrifft laut Artikel vor allem Produkte, die nicht zum Kern eines Unternehmens gehören, und nicht alle Softwarefirmen gleichermaßen. Q: Was ist „vibe‑coding“ und wie hängt es mit dem Risiko für Softwareaktien zusammen? A: Vibe‑coding bezeichnet KI‑Tools, die auf Basis von Anweisungen in einfachem Englisch funktionierende Apps erstellen können, auch von Nutzern ohne Programmierkenntnisse. Diese Fähigkeit senkt Eintrittsbarrieren und erklärt, warum Softwareaktien gefährdet durch KI sein können, weil austauschbare Oberflächen und Workflows schneller nachgebildet werden. Q: Welche Arten von Softwarefirmen nennt der Artikel als besonders gefährdet? A: Insbesondere Produkte, die „auf der Arbeit sitzen“, also Oberflächen, Workflows oder Vorlagen, gelten als besonders gefährdet; als Beispiele werden Atlassian, Adobe, HubSpot, Zendesk und Smartsheet genannt. Solche Fälle illustrieren, weshalb Softwareaktien gefährdet durch KI sein können, da ihre Funktionen leicht reproduzierbar sind. Q: Welche Bereiche sind laut Artikel schwerer zu ersetzen und damit weniger anfällig? A: Cybersecurity‑Anbieter wie CrowdStrike und Palo Alto gelten als schwerer zu stören, weil starke Netzwerkeffekte und eine laufende Pflege schwer zu replizieren sind. Auch Systeme, die zentrale Unternehmensdaten halten, etwa Salesforce als „system of record“, wirken robuster, sind aber nicht völlig immun. Q: Wie schnell und wie teuer war der im Test erstellte Prototyp? A: Der Prototyp stand in wenigen Minuten, der gesamte Test dauerte unter einer Stunde, und die geschätzten Compute‑Kosten hätten je nach Interaktion etwa 5 bis 15 Dollar betragen. Dieses schnelle und günstige Ergebnis zeigt, warum Softwareaktien gefährdet durch KI sein können. Q: Welche Anlagestrategie empfiehlt der Artikel angesichts des KI‑Risikos? A: Anleger sollten zwischen Must‑haves und Nice‑to‑haves unterscheiden und bei Investitionen auf Systeme mit tiefer Datenverankerung und starken Netzwerkeffekten achten. Diese Unterscheidung hilft zu erkennen, wo Softwareaktien gefährdet durch KI sind und wo Geschäftsmodelle wahrscheinlich widerstandsfähiger bleiben. Q: Welche Faktoren erhöhen den Wettbewerbsdruck auf Anbieter von Softwareprodukten? A: Schnelle, funktionale KI‑Agenten, sinkende Compute‑Kosten durch mehr Rechenzentren und die Möglichkeit, ohne Entwickler brauchbare Tools zu erstellen, erhöhen den Druck auf Anbieter. Deshalb steigen Preisdruck und Wechselbereitschaft, was zeigt, warum Softwareaktien gefährdet durch KI sein können. Q: Bedeutet das, dass etablierte Anbieter wie Salesforce komplett vor KI geschützt sind? A: Nein, etablierte Anbieter wie Salesforce gelten als widerstandsfähiger, weil sie zentrale Unternehmensdaten und Prozesse verankern, was Nachbildung erschwert. Der Artikel betont jedoch, dass auch solche Systeme nicht völlig immun sind, sodass Anleger weiterhin prüfen müssen, wo Softwareaktien gefährdet durch KI sein könnten.

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