Insights Krypto Wie Wallets für autonome KI Agenten automatisch zahlen
post

Krypto

14 Feb. 2026

Read 11 min

Wie Wallets für autonome KI Agenten automatisch zahlen *

Wallets für autonome KI Agenten automatisieren Zahlungen, sparen Zeit und setzen klare Ausgabelimits.

Mit Wallets für autonome KI Agenten öffnet Coinbase die Tür für selbstständig handelnde Bots: Sie können Gelder halten, Zahlungen senden, Tokens traden, Rendite erwirtschaften und onchain agieren – mit klaren Schutzmechanismen. Das reduziert Reibung, spart Zeit und erlaubt geprüfte Aktionen ohne manuelle Freigaben. Coinbase stellt mit “Agentic Wallets” eine neue Wallet-Infrastruktur vor, die speziell für autonome KI-Agenten gebaut ist. Sie zielt auf einen Engpass, den die Entwickler Erik Reppel und Josh Nickerson klar benennen: Viele Agenten können recherchieren und empfehlen, aber scheitern, sobald echte Geldbewegungen nötig sind. Die Lösung ermöglicht, dass ein Agent selbstständig Transaktionen ausführt, sobald Nutzer zuvor Berechtigungen und Kontrollen festgelegt haben. Ein Beispiel aus dem Blog: Erkennt der Agent nachts eine bessere Renditechance, kann er automatisch umschichten – weil die Limits und Regeln schon definiert sind. Das System baut auf dem offenen x402-Protokoll auf, das Zahlungen “ohne menschliche Intervention” abwickeln soll. x402 ist nach dem nie implementierten HTTP-Statuscode 402 “Payment Required” benannt und hat seit dem Start im Vorjahr bereits 50 Millionen Transaktionen verarbeitet. Im Dezember erschien Version 2.0 mit breiterer Unterstützung für “Legacy”-Zahlungswege. Um die Nutzung zu fördern, gründeten Cloudflare und Coinbase im September die x402 Foundation.

Was steckt hinter Agentic Wallets?

Vom Einbetten zur Plug-and-Play-Lösung

Zuvor hatte Coinbase mit AgentKit das Einbetten von Wallets während der Agenten-Erstellung ermöglicht. Jetzt geht das Unternehmen einen Schritt weiter: Agentic Wallets ist als Plug-and-Play-Baustein konzipiert. Entwickler binden damit Transaktionsfähigkeit direkt in bestehende Agenten ein. So entsteht weniger Integrationsaufwand, und die Ausführung bleibt an klaren Richtlinien ausgerichtet.

Unterstützte Netzwerke und gaslose Transaktionen

Zum Start unterstützen die Wallets EVM-kompatible Chains sowie Solana. Auf Base, der von Coinbase initiierten Layer-2, sind zudem gaslose Transaktionen möglich. Das senkt Hürden für viele wiederkehrende Abläufe, bei denen Gebühren sonst Handlungs- oder Budgetgrenzen setzen.

Steuerung per CLI und vorgefertigte Skills

Ein Kommandozeilen-Interface erleichtert die tägliche Arbeit: Nutzer und Teams können den Status ihres Agenten prüfen, Wallets auffüllen und mit einfachen Befehlen neue Fähigkeiten ausrollen. Zusätzlich stellt das “agent-wallet-skills”-Repository Grundkommandos bereit, damit Agenten von Anfang an sinnvolle Aktionen ausführen können.

Warum Wallets für autonome KI Agenten jetzt wichtig sind

Vom Beraten zum Ausführen

Die Entwickler schreiben: Wir bewegen uns von Agenten, die nur beraten, zu Agenten, die handeln. Das spiegelt den Trend, KI nicht nur als Assistent, sondern als verlässlichen Ausführenden zu nutzen – innerhalb definierter, vertrauenswürdiger Leitplanken. Mit den neuen Wallets für autonome KI Agenten können Entscheidung und Ausführung enger zusammenrücken. Das spart Zeit und senkt Fehler durch manuelle Übergaben.

Konkrete Fähigkeiten im Alltag

Wallets für autonome KI Agenten zielen auf praktische Aufgaben, die heute oft menschliche Bestätigung verlangen. Dazu zählen:
  • Gelder halten und verwalten
  • Zahlungen senden und wiederkehrende Rechnungen automatisieren
  • Token handeln und Portfolios neu gewichten
  • Renditechancen nutzen und Erträge automatisiert reinvestieren
  • Onchain-Interaktionen ausführen, etwa für Services oder Zugänge
  • Gerade das Beispiel “3-Uhr-morgens-Rebalance” zeigt den Kernnutzen: Wenn Regeln, Limits und Sessions sauber definiert sind, kann ein Agent selbstständig agieren, ohne jeden Schritt manuell absegnen zu müssen.

    Sicherheit und Kontrolle als Standard

    Programmatische Leitplanken

    Agentic Wallets bringt Smart Security Guardrails mit. Nutzer und Teams legen vorab fest, was ein Agent darf – und was nicht. Zu den Kontrollen gehören:
  • Programmatische Ausgabelimits, die Beträge oder Häufigkeit begrenzen
  • Session Caps, die den Handlungsspielraum zeitlich einrahmen
  • Weitere Transaktionskontrollen, die nur definierte Arten von Aktionen zulassen
  • Diese Leitplanken sind entscheidend, wenn Agenten mehr Autonomie erhalten. So entsteht ein Sicherheitsnetz, das Missbrauch vorbeugt und zugleich Routineaufgaben entlastet.

    Schutz der Schlüssel

    Laut Coinbase sorgt die “enclase isolation” dafür, dass private Schlüssel in gesicherter Coinbase-Infrastruktur verbleiben. Sie werden weder an den Prompt des Agenten noch an ein zugrunde liegendes LLM herausgegeben. Dadurch trennt das System sensible Kryptografie sauber von der logischen Ebene der Entscheidungsfindung.

    x402: Das Zahlungs-Backbone

    Vom Statuscode zur realen Infrastruktur

    x402 trägt den Namen eines einst geplanten, aber nie aktivierten HTTP-Statuscodes. Die Intention: Eine standardisierte Ebene für Zahlungen im Netz. Seit dem Start im Vorjahr hat das Protokoll 50 Millionen Transaktionen verarbeitet. Die Version 2.0, die im Dezember ausgerollt wurde, erweitert die Anbindung an bestehende Zahlungswege. Das hilft, Brücken zwischen Krypto- und traditionellen Rails zu schlagen.

    Ökosystem und weitere Bausteine

    Zur Förderung des Protokolls riefen Cloudflare und Coinbase die x402 Foundation ins Leben. Daneben stellte Coinbase Developer Platform “Payments MCP” vor – ein Protokoll, das großen Sprachmodellen wie Anthropic’s Claude und Google’s Gemini den Zugang zu Blockchain-Wallets erlaubt. Zusammengenommen entsteht ein Ökosystem, das KI-Agenten nicht nur denken, sondern auch zahlen lässt.

    Was Teams und Entwickler jetzt konkret tun können

    Vom Prototyp zur produktiven Nutzung

    Teams, die Agenten heute bereits für Recherche, Support oder Backoffice-Aufgaben nutzen, können den Schritt zur Ausführung testen. Wallets für autonome KI Agenten machen es leichter, finanzielle Aktionen sicher zu automatisieren. Wichtige Schritte:
  • Rollen und Berechtigungen klar definieren: Welche Beträge, welche Token, welche Ziele?
  • Ausgabelimits und Session Caps passend setzen
  • Auf Base gaslos pilotieren, um schnelle Experimente zu ermöglichen
  • CLI nutzen, um den Agentenstatus zu prüfen, Wallets zu funden und neue Skills auszurollen
  • Das agent-wallet-skills-Repo als Startpunkt für Standardabläufe einsetzen
  • Kompatibilität nutzen

    Die Unterstützung von EVM-Chains und Solana schafft Breite. Das senkt Hürden, wenn bestehende Onchain-Prozesse ergänzt oder erweitert werden sollen. Entwickler können bekannte Werkzeuge weiterverwenden und gleichzeitig die neuen Guardrails nutzen, um Risiken zu steuern.

    Transparenz bewahren

    Auch wenn ein Agent autonom handelt, bleibt die Nachvollziehbarkeit zentral. Die vordefinierten Kontrollen, die CLI und die klare Trennung sensibler Schlüssel helfen dabei, jeden Schritt zu verstehen. So lassen sich Freigaben, Umgewichtungen oder Zahlungen nachvollziehen und nötigenfalls justieren.

    Ein vorsichtiger Sprung nach vorn

    Agenten sind “leichter denn je” zu starten, schreiben Reppel und Nickerson. Der entscheidende Fortschritt liegt nun in der sicheren Ausführung. Wallets für autonome KI Agenten verknüpfen Entscheidungslogik und Zahlungsvorgang unter kontrollierten Bedingungen. Das verkürzt Wege, minimiert manuelle Übergaben und erhöht die Reaktionsgeschwindigkeit – ohne die Kontrolle aus der Hand zu geben. Wer mit KI-Agenten ernsthaft produktiv werden will, braucht diese Brücke zur Finanzaktion. Mit Agentic Wallets, der Unterstützung für EVM und Solana, gaslosen Transaktionen auf Base, Guardrails wie Ausgabelimits und Session Caps sowie der Isolierung sensibler Schlüssel legt Coinbase dafür das Fundament. Zusammen mit x402, der x402 Foundation und Payments MCP entsteht ein Set aus Bausteinen, das die nächste Stufe autonomer Prozesse ermöglicht: KI, die nicht nur rät, sondern sicher ausführt. Genau hier liefern Wallets für autonome KI Agenten den entscheidenden Hebel. (p)(Source: https://www.theblock.co/post/389524/coinbase-rolls-out-ai-tool-to-give-any-agent-a-wallet)(/p) (p)For more news: Click Here(/p)

    FAQ

    Q: Was sind Agentic Wallets von Coinbase und wofür dienen sie? A: Coinbase hat Agentic Wallets eingeführt, eine neue Wallet‑Infrastruktur, die als Wallets für autonome KI Agenten konzipiert ist und diesen eigenständige Geldbewegungen erlaubt. Die Lösung ermöglicht Agenten, Gelder zu halten, Zahlungen zu senden, Tokens zu traden und onchain zu agieren, während programmatische Guardrails Missbrauch verhindern. Q: Wie gewährleisten Agentic Wallets Sicherheit und Kontrolle? A: Die Smart Security Guardrails in Agentic Wallets für autonome KI Agenten bieten programmatische Ausgabelimits, Session Caps und weitere Transaktionskontrollen, die vorab festlegen, welche Aktionen ein Agent durchführen darf. Zudem verhindert die „enclase isolation“, dass private Schlüssel an den Agenten‑Prompt oder ein LLM gelangen, indem sie Schlüssel in gesicherter Coinbase‑Infrastruktur hält. Q: Welche Netzwerke und Transaktionstypen unterstützen Agentic Wallets? A: Zum Start unterstützen Wallets für autonome KI Agenten EVM‑kompatible Chains und Solana; auf der von Coinbase initiierten Layer‑2 Base sind zudem gaslose Transaktionen möglich. Dadurch lassen sich wiederkehrende Abläufe und Experimente mit geringeren Gebühren realisieren. Q: Welche Rolle spielt das x402‑Protokoll bei dieser Lösung? A: Wallets für autonome KI Agenten bauen auf dem offenen x402‑Protokoll auf, das Zahlungen ohne menschliche Intervention ermöglichen soll. x402 hat seit dem Start rund 50 Millionen Transaktionen verarbeitet und erhielt mit Version 2.0 erweiterte Unterstützung für traditionelle Zahlungswege, während die x402 Foundation Adoption und Entwicklung fördert. Q: Wie können Entwickler Agentic Wallets in bestehende Agenten integrieren? A: Entwickler können Agentic Wallets als Plug‑and‑Play‑Baustein in bestehende Agenten einbinden, wodurch Transaktionsfähigkeit ohne großen Integrationsaufwand bereitsteht. Per Kommandozeilen‑Interface lassen sich Agentenstatus prüfen, Wallets auffüllen und mit dem bereitgestellten agent‑wallet‑skills‑Repo neue Skills ausrollen, um Wallets für autonome KI Agenten schnell nutzbar zu machen. Q: Für welche praktischen Aufgaben eignen sich Wallets für autonome KI Agenten? A: Wallets für autonome KI Agenten eignen sich für alltägliche Finanzaufgaben wie Gelder halten und verwalten, wiederkehrende Zahlungen automatisieren sowie Tokenhandel und automatische Portfolioumschichtungen. Ein typisches Beispiel ist das nächtliche Rebalancing bei besserer Renditechance, das ohne manuelle Freigabe erfolgt, wenn Limits und Regeln vordefiniert sind. Q: Welche Empfehlungen gibt es für Teams, die Agentic Wallets produktiv einsetzen wollen? A: Teams sollten Rollen und Berechtigungen klar definieren sowie Ausgabelimits und Session Caps setzen, um Risiken zu begrenzen, bevor sie Wallets für autonome KI Agenten produktiv einsetzen. Es empfiehlt sich, gaslose Tests auf Base durchzuführen, das CLI zur Überwachung zu nutzen und das agent‑wallet‑skills‑Repo als Ausgangspunkt für Standardabläufe zu verwenden. Q: Wie trägt die Trennung sensibler Schlüssel zur Sicherheit und Nachvollziehbarkeit bei? A: Bei Wallets für autonome KI Agenten sorgt die „enclase isolation“ dafür, dass private Schlüssel in gesicherter Coinbase‑Infrastruktur verbleiben und niemals an den Agenten‑Prompt oder ein LLM herausgegeben werden. Dadurch bleibt die kryptografische Ebene getrennt von der Entscheidungslogik, was Nachvollziehbarkeit und Kontrolle über durchgeführte Aktionen erleichtert.

    * Die auf dieser Webseite bereitgestellten Informationen stammen ausschließlich aus meinen persönlichen Erfahrungen, Recherchen und technischen Erkenntnissen. Diese Inhalte sind nicht als Anlageberatung oder Empfehlung zu verstehen. Jede Investitionsentscheidung muss auf der Grundlage einer eigenen, unabhängigen Prüfung getroffen werden.

    Contents