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29 Nov. 2025

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Studie Nutzung generativer KI 2025: Wie Deutsche KI nutzen

Studie Nutzung generativer KI 2025 zeigt, wie 65 Prozent KI im Alltag nutzen und effektiv Zeit sparen.

Viele Menschen in Deutschland nutzen Generative KI inzwischen ganz selbstverständlich. Die Studie Nutzung generativer KI 2025 zeigt: 65 Prozent verwenden solche Tools regelmäßig, bei jungen Menschen sind es sogar 91 Prozent. Am häufigsten dient KI der Recherche, gefolgt von Schreiben, Korrektur und kreativen Ideen – Bild- und Videobearbeitung spielt dagegen nur eine Nebenrolle.

Die Studie Nutzung generativer KI 2025: zentrale Ergebnisse auf einen Blick

  • 65 Prozent der Menschen nutzen generative KI regelmäßig, drei Jahre nach dem Start von ChatGPT.
  • 91 Prozent Nutzung bei 16- bis 29-Jährigen, 80 Prozent bei 30- bis 49-Jährigen.
  • ChatGPT wird von 85 Prozent der KI-Nutzer verwendet; Google Gemini 33 Prozent, Microsoft Copilot 26 Prozent, DeepL 20 Prozent, Meta AI 18 Prozent.
  • Fast die Hälfte nutzt KI täglich oder mehrmals pro Woche.
  • Häufigste Anwendung: Recherche/Informationssuche (72 Prozent), danach Schreiben/Korrigieren (43 Prozent) und Brainstorming/Kreativarbeit (38 Prozent).
  • Bild- und Videobearbeitung wird nur von 16 Prozent genannt.
  • Große Sorgen: Datenmissbrauch/Hacking (rund die Hälfte), 51 Prozent sehen KI-Inhalte oft als echt fehlinterpretiert, 91 Prozent erwarten steigende Verwechslungsgefahr, 83 Prozent fürchten Desinformation.
  • Etwa die Hälfte hat bereits AI-manipulierte Videos gesehen; Deepfakes sind laut Verband ein verbreitetes Problem.

Die Zahlen stammen aus einer repräsentativen Befragung von 1.005 Teilnehmenden durch Forsa (20.–26. Oktober 2025). Der TÜV-Verband stellte die Ergebnisse am 26. November in Berlin vor. Die Studie Nutzung generativer KI 2025 beschreibt damit sehr klar, wie generative KI in Deutschland angekommen ist – und wo die größten Fragen liegen.

Wer nutzt KI – und wie oft?

Drei Jahre nach dem Start von ChatGPT gehört generative KI für viele zum Alltag. Besonders stark ist die Nutzung bei jungen Menschen zwischen 16 und 29 Jahren. Neun von zehn in dieser Gruppe verwenden die Tools. In der Gruppe der 30- bis 49-Jährigen sind es vier von fünf. Das zeigt, wie schnell KI vom Trend zur Gewohnheit geworden ist.

Neben dem „Wer“ ist das „Wie oft“ wichtig: Fast die Hälfte der Anwender greift täglich oder mehrmals pro Woche darauf zu. Das passt zur Beobachtung, dass KI viele kleine Aufgaben unterstützt – kurze Recherchen, Textbausteine, Ideenlisten. Laut Studie Nutzung generativer KI 2025 ist KI damit weniger ein Spezialwerkzeug, sondern eher ein alltagstauglicher Helfer.

Warum die Nutzung so schnell wächst

  • KI spart Zeit bei der Informationssuche und beim Entwurf von Texten.
  • Die Hürden sind niedrig: Tools sind direkt im Browser verfügbar.
  • Bekannte Marken wie OpenAI, Google und Microsoft schaffen Vertrauen durch Integration in bekannte Produkte.

Wofür wird KI genutzt?

Recherche und Informationssuche (72 Prozent)

Die mit Abstand häufigste Nutzung ist die Recherche. Menschen fragen nach Definitionen, lassen sich Zusammenfassungen geben oder vergleichen Argumente. KI wird so zum Startpunkt, bevor man in Quellen tiefer einsteigt. Das erklärt die hohe Quote. Laut Studie Nutzung generativer KI 2025 ist Recherche der klare Spitzenreiter unter den Anwendungsfällen.

Schreiben und Korrigieren (43 Prozent)

Texte skizzieren, Absätze glätten, Tonalität anpassen: Schreib- und Editieraufgaben sind der zweite große Block. Nutzer formulieren Mails, Erklärtexte oder Social-Posts. KI liefert Rohfassungen oder Vorschläge. Menschen entscheiden, was bleibt. Das spart Zeit, verlangt aber Kontrolle, damit Inhalte korrekt bleiben.

Brainstorming und Kreativarbeit (38 Prozent)

Viele nutzen KI, um Ideen zu sammeln. Das funktioniert für Gliederungen, Themenlisten, Claims oder Titel. KI ersetzt nicht die eigene Auswahl, hilft aber, schneller mehr Varianten zu sehen. So entsteht Tempo am Anfang eines Projekts, ohne die Verantwortung für die finale Idee abzugeben.

Bild- und Videobearbeitung (16 Prozent)

Anders als oft vermutet, spielt visuelle Bearbeitung eine kleinere Rolle. Nur 16 Prozent nennen das aktiv. Gründe können sein: höhere Einstiegshürden, mehr Spezialwissen und größere Vorsicht bei Bildern und Videos. Zudem reicht vielen Textausgabe im Alltag aus. Das deckt sich mit der Beobachtung, dass KI aktuell vor allem Schreib- und Recherchearbeit unterstützt.

Welche Tools liegen vorn?

ChatGPT führt das Feld mit großem Abstand an: 85 Prozent der KI-Nutzer greifen darauf zurück. Danach folgen Google Gemini (33 Prozent), Microsoft Copilot (26 Prozent), DeepL (20 Prozent) und Meta AI (18 Prozent). Diese Verteilung erklärt sich durch Reichweite, Produktreife und Bekanntheit. ChatGPT war früh präsent und ist einfach nutzbar. Integration in Suche, Office und Übersetzung macht auch Gemini, Copilot und DeepL attraktiv – aber in Summe bleibt der Abstand groß.

Der Werkzeugmix zeigt auch: Viele kombinieren Tools. Man recherchiert in ChatGPT, prüft Formulierungen mit DeepL oder nutzt Copilot in Office. Die Studie Nutzung generativer KI 2025 macht deutlich, dass ein „Hauptwerkzeug“ dominiert, aber ergänzende Dienste wichtige Nischen abdecken.

Sorgen und Risiken bleiben

Die Verbreitung wächst, doch die Skepsis bleibt stark. Rund die Hälfte sorgt sich um Datenmissbrauch oder Hacking. 51 Prozent sagen, KI-Inhalte würden oft für echt gehalten. 91 Prozent erwarten, dass die Unterscheidung künftig noch schwerer wird. 83 Prozent sehen Desinformation als großes gesellschaftliches Risiko.

Hinzu kommt: Etwa die Hälfte hat bereits AI-manipulierte Videos gesehen. Der TÜV-Verband spricht von einem verbreiteten Deepfake-Problem. Das ist plausibel: Je besser die Modelle, desto realistischer die Videos. Damit steigt der Prüfaufwand für Medien, Unternehmen und Behörden. Die Studie Nutzung generativer KI 2025 unterstreicht klar, wie dringend verlässliche Prüfprozesse und Kennzeichnungen sind.

Was diese Zahlen bedeuten

  • Vertrauen ist ein zentrales Thema. Menschen wollen wissen, ob ein Inhalt echt ist.
  • Kompetenzen werden wichtiger: Quellen prüfen, Fakten gegenlesen, KI-Output bewerten.
  • Transparenz hilft: Wenn Inhalte mit KI entstanden sind, sollte das erkennbar sein.

Konsequenzen für Schule, Unternehmen und Gesellschaft

Schulen und Hochschulen

  • Recherchestrategien lehren: Wie vergleiche ich KI-Antworten mit Primärquellen?
  • Schreibprozesse trainieren: KI als Entwurfshilfe nutzen, Fakten prüfen, Quellen angeben.
  • Medienbildung stärken: Deepfakes erkennen, Bild- und Videoinhalte kritisch lesen.

Unternehmen und Verwaltung

  • Klare Richtlinien: Welche Aufgaben darf KI übernehmen? Was braucht Freigabe?
  • Datenschutz wahren: Sensible Informationen nicht ungeprüft in Tools eingeben.
  • Qualitätssicherung: Vier-Augen-Prinzip bei externen Texten, Bildprüfungen etablieren.

Zivilgesellschaft und Medien

  • Aufklärung intensivieren: Wie entstehen KI-Inhalte? Wo liegen ihre Grenzen?
  • Faktenchecks fördern: Sichtbare, schnelle Korrekturen gegen Desinformation.
  • Kennzeichnung unterstützen: Einheitliche Labels für KI-Content vereinbaren.

Wie sich Nutzungsmuster erklären lassen

Warum dominiert die Recherche? KI gibt schnelle, gut lesbare Antworten. Wer eine erste Orientierung braucht, spart Zeit. Warum folgen Schreiben und Korrigieren? Weil Sprache überall vorkommt: in E-Mails, Präsentationen, Protokollen. Hier bringt KI sofort spürbare Erleichterungen. Kreative Aufgaben landen auf Platz drei. Das liegt nahe: Ideenlisten sind ein dankbares Feld, aber die finale Auswahl bleibt menschlich.

Warum sind Bilder und Videos seltener? Visuelle Aufgaben sind oft komplexer. Außerdem stehen hier rechtliche und ethische Fragen stärker im Fokus. Viele Nutzer wählen daher den sicheren Weg über Text und Recherche – besonders im beruflichen Alltag.

Praktische Tipps für den Alltag

Recherche mit KI verantwortungsvoll nutzen

  • Immer nach Quellen fragen und diese selbst prüfen.
  • Antworten querlesen: Mindestens zwei unabhängige Belege suchen.
  • Bei sensiblen Themen besonders kritisch sein.

Texte mit KI verbessern – ohne Kontrolle abzugeben

  • KI für Struktur und Ton nutzen, Fakten aber selbst verifizieren.
  • Eigene Beispiele, Zahlen und Zitate ergänzen.
  • Urheber- und Datenschutz beachten.

Deepfakes erkennen

  • Auf Unstimmigkeiten achten: Licht, Schatten, Lippenbewegungen, Hände.
  • Quelle prüfen: Ist der Kanal bekannt und vertrauenswürdig?
  • Bei brisanten Clips immer Sekundärquellen suchen.

Methodik und Einordnung

Die hier genannten Daten beruhen auf einer Forsa-Befragung mit 1.005 Teilnehmenden. Der Befragungszeitraum war der 20. bis 26. Oktober 2025. Der TÜV-Verband stellte die Ergebnisse am 26. November in Berlin vor. Es handelt sich um eine repräsentative Erhebung. Damit liefern die Zahlen ein belastbares Bild der Nutzung und der Sorgen rund um generative KI in Deutschland. Aussagen zu spezifischen Berufsgruppen oder Branchen enthält die Auswertung nicht; die Angaben beziehen sich auf die Gesamtbevölkerung und klar definierte Altersgruppen.

Ausblick: Was kommt als Nächstes?

Die Nutzung wird wohl weiter steigen, weil Tools besser integriert und leichter bedienbar werden. Gleichzeitig wächst der Druck, Inhalte kenntlich zu machen. Medienhäuser, Plattformen und Politik werden Verfahren für Kennzeichnung, Prüfung und Sanktionierung diskutieren. Auch Unternehmen werden ihre Leitlinien nachschärfen: Was darf automatisiert werden, was braucht Freigaben, wo sind Daten tabu?

Auf Nutzerseite bleibt die Kernkompetenz gleich: prüfen, vergleichen, begründen. Wer KI als Partner begreift und nicht als Orakel, erreicht bessere Ergebnisse. Und wer Risiken kennt, trifft sichere Entscheidungen – im Job, in der Schule und privat.

Fazit

Generative KI ist in Deutschland angekommen: 65 Prozent nutzen sie regelmäßig, bei den Jüngeren fast alle. ChatGPT führt deutlich, Recherche ist der wichtigste Use Case. Zugleich wachsen Zweifel wegen Deepfakes, Datenmissbrauch und Desinformation. Die Studie Nutzung generativer KI 2025 zeigt damit beides: großes Potenzial im Alltag – und klare Aufgaben für Bildung, Unternehmen, Medien und Politik.

(Source: https://www.notebookcheck.net/German-study-reveals-the-most-common-uses-for-ChatGPT-and-other-AI-tools.1173046.0.html)

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FAQ

Q: Was sind die zentralen Ergebnisse der Studie Nutzung generativer KI 2025? A: Die Studie zeigt, dass 65 Prozent der Menschen generative KI regelmäßig nutzen, bei den 16‑ bis 29‑Jährigen sind es 91 Prozent und ChatGPT wird von 85 Prozent der KI‑Nutzer verwendet. Häufigste Anwendung ist die Recherche (72 Prozent), gefolgt von Schreiben/Korrigieren (43 Prozent), während zugleich Sorgen zu Datenmissbrauch, Deepfakes und Desinformation weit verbreitet sind. Q: Welche Altersgruppen nutzen generative KI am häufigsten? A: Laut der Studie Nutzung generativer KI 2025 verwenden 91 Prozent der 16‑ bis 29‑Jährigen die Tools regelmäßig, in der Altersgruppe 30 bis 49 sind es 80 Prozent. Damit zeigt sich, dass besonders junge Menschen generative KI schnell in den Alltag integriert haben. Q: Wofür wird generative KI in Deutschland hauptsächlich eingesetzt? A: Die häufigste Nutzung ist Recherche und Informationssuche (72 Prozent), danach kommen Schreiben und Korrigieren (43 Prozent) sowie Brainstorming und Kreativarbeit (38 Prozent). Laut Studie Nutzung generativer KI 2025 spielt Bild‑ und Videobearbeitung mit nur 16 Prozent nur eine Nebenrolle. Q: Welche KI‑Tools werden am häufigsten genutzt? A: ChatGPT liegt mit 85 Prozent deutlich vorne, gefolgt von Google Gemini (33 Prozent), Microsoft Copilot (26 Prozent), DeepL (20 Prozent) und Meta AI (18 Prozent). Die Studie Nutzung generativer KI 2025 zeigt außerdem, dass viele Anwender mehrere Tools kombinieren. Q: Welche Sorgen und Risiken nennen die Befragten? A: Rund die Hälfte der Befragten sorgt sich um Datenmissbrauch oder Hacking, 51 Prozent meinen, KI‑Inhalte würden oft fälschlich als echt angesehen, und 91 Prozent erwarten eine zunehmende Verwechslungsgefahr. Zudem sehen 83 Prozent Desinformation als großes gesellschaftliches Risiko und etwa die Hälfte hat bereits AI‑manipulierte Videos wahrgenommen. Q: Warum wird Bild‑ und Videobearbeitung seltener genutzt? A: Visuelle Bearbeitung wird nur von 16 Prozent genannt, weil solche Aufgaben oft komplexer sind und höhere Einstiegshürden sowie spezielles Fachwissen erfordern. Die Studie Nutzung generativer KI 2025 nennt außerdem rechtliche und ethische Bedenken als Gründe, weshalb viele Nutzer im Alltag bei Text‑ und Rechercheaufgaben bleiben. Q: Welche Konsequenzen ziehen Schulen, Unternehmen und Medien aus den Ergebnissen? A: Für Schulen bedeutet das mehr Fokus auf Recherchestrategien, Medienbildung und den verantwortungsvollen Umgang mit KI, während Unternehmen klare Richtlinien, Datenschutzregeln und Qualitätssicherung wie das Vier‑Augen‑Prinzip etablieren sollten. Medien und Zivilgesellschaft sind gefordert, Faktenchecks zu fördern und Kennzeichnungen für KI‑Inhalte zu unterstützen, wie die Studie Nutzung generativer KI 2025 nahelegt. Q: Wie können Nutzer generative KI verantwortungsbewusst im Alltag einsetzen? A: Nutzer sollten KI‑Antworten immer auf Quellen prüfen, mindestens zwei unabhängige Belege suchen und bei sensiblen Themen besonders kritisch sein. Die Studie Nutzung generativer KI 2025 empfiehlt außerdem, keine sensiblen Daten ungeprüft einzugeben und KI‑Output niemals ohne menschliche Kontrolle zu übernehmen.

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