KI Neuigkeiten
24 Aug. 2026
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Epic Agent Factory Erklärung: Wie Agenten Zeit sparen
Epic Agent Factory Erklärung zeigt, wie integrierte KI-Agenten bis zu 20 Stunden pro Woche sparen.
Epic Agent Factory Erklärung: Was ist das und warum jetzt?
Agent Factory ist Epics Plattform zum Bauen, Ausführen und Überwachen von KI-Agenten, die in EHR-Workflows denken und handeln. Organisationen können vorhandene Funktionen nutzen, anpassen oder ganz neue Agenten erstellen – ohne zu programmieren. Laut Epic sind heute frühe Anwender aktiv; die breite Verfügbarkeit ist für 2027 geplant. ECU Health entwickelte damit einen Agenten, der Anfragen im Transferzentrum zusammenfasst und so geschätzt 20 Stunden pro Woche spart. Diese Epic Agent Factory Erklärung fasst zusammen: Statt vieler Einzellösungen setzt Epic auf ein integriertes System. Unter der Haube arbeiten Art (klinischer Copilot), Emmie (Patientenassistentin), Penny (Revenue Cycle), Agent Factory, Curiosity und das Gesundheitsnetz als ein Team – direkt im EHR.Wie Agenten den Alltag entlasten
Vor dem Besuch: Ergo Visit mit Art und Emmie
Epic verankert KI in den gesamten Behandlungsablauf. Ergo Visit ist bei Ochsner Health und in Epics Garden Plot aktiv. Vor dem Termin erstellt Art aus der Akte eine kompakte Übersicht. Emmie spricht mit dem Patienten in MyChart, sammelt Anliegen und erstellt mit Art eine Themenliste für die Ärztin oder den Arzt. Laut Epic meldeten 68% der Befragten, dass Zusammenfassungen inklusive Care-Everywhere-Notizen neue, sonst übersehene Informationen sichtbar machten.Im Gespräch: Chart with Art
Chart with Art hört zu, entwirft die Dokumentation und bereitet weitere Einträge vor. Die Lösung ist in mehr als 70 Fachgebieten und mehreren Rollen im Einsatz; für die Pflege am Bett läuft sie bereits in 11 Gesundheitssystemen. Art lässt sich nun auch per Stimme steuern.Patientenkommunikation: Ask Emmie
Ask Emmie beantwortet Fragen in MyChart im Kontext der Patientenakte. Sutter Health ging im März zuerst live. Ochsner Health berichtet über mehr als 1.000 eingesparte Callcenter-Stunden in zehn Monaten. Community Health Network sah nach dem Start 73% weniger abrechnungsbezogene InBasket-Nachrichten.- Über 85% der Epic-Kunden nutzen laut Epic bereits KI-Funktionen.
- Kliniker- und Pflege-Zusammenfassungen laufen in mehr als 300 Gesundheitssystemen.
Prognosen mit Cosmos und Curiosity
Epic koppelt Agentenlogik mit Real-World-Daten. Cosmos bündelt Daten von über 320 Millionen Patientinnen und Patienten aus 23 Milliarden Begegnungen. Darauf setzt Curiosity auf – ein generatives KI-Modell, das u. a. Wiederaufnahmen oder Schlaganfallrisiken vorhersagen soll. 20 Organisationen validieren Curiosity; der Start als EHR‑Bestandteil ist für März 2027 geplant und für Cosmos-Beitragende verfügbar. Zusätzlich stehen heute schon Datenfunktionen bereit:- Look-alike: vergleicht einen Fall mit ähnlichen Fällen in Cosmos; im letzten Jahr 25.000 Nutzungen.
- Best Care Choices for My Patient: zeigt, wie ähnliche Patientinnen/Patienten auf Behandlungen reagierten; nahezu 60 Organisationen nutzen es.
Interoperabilität als Beschleuniger
Epic meldet 9 Milliarden ausgetauschte Datensätze im letzten Jahr. Über 2.150 Krankenhäuser und 58.000 Kliniken sind an TEFCA angeschlossen. Zwei aktuelle Schritte sollen Reibung weiter senken:Echtzeit-Prüfung von Genehmigungen
Vier Gesundheitssysteme prüfen Vorabgenehmigungen direkt im EHR mit dem Coverage Requirements Discovery (CRD) API. Versicherer: UnitedHealthcare, Network Health, Aetna. Mit 16 weiteren Kostenträgern wird getestet.Bilddaten mit einem Klick teilen
Care Everywhere erweitert den Austausch auf radiologische Bilder (CT, Röntgen, MRT) in diagnostischer Qualität – verfügbar in der Community, basierend auf offenen Standards.Mehr als EHR: Weitere Bausteine
- Clinical Trials Management System: Epic baut ein CTMS, weil Kunden Lücken bei bestehenden Angeboten sehen.
- Health Alerts: Ausbruchserkennung auf EpicResearch.org mit Trends auf County- und State-Ebene über tausende ICD‑10‑Codes, saisonale Muster werden gefiltert.
- Unterstützung vor Ort: Mit Epic Rangers können Mitarbeitende langfristig Kundenteams verstärken; Guides helfen gezielt bei Funktionen.
Zahlen, die den Hebel zeigen
- 43,7% Anteil im Akutkrankenhaus‑EHR‑Markt; Software in über 3.700 Krankenhäusern; mehr als 325 Millionen Patientenakten in Epic.
- UGM-Beteiligung: über 8.400 vor Ort, insgesamt etwa 70.000 Teilnehmende.
Was Führungsteams jetzt anstoßen sollten
Für CIOs liefert die Epic Agent Factory Erklärung drei klare Aufgaben:- Mit Pilotbereichen starten: Einen konkreten Agenten aus Agent Factory wählen (z. B. Übergaben, Inbasket, Terminvorbereitung) und messbare Ziele festlegen.
- Datenpfade prüfen: Care Everywhere und TEFCA-Verbindungen nutzen; CRD-API mit Kostenträgern testen, um Medienbrüche abzubauen.
- Teamkompetenz stärken: Klinische Teams in Ergo Visit, Art, Emmie einbinden; Feedbackschleifen für Notenqualität und Zeitgewinn etablieren.
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