Legora Einführung Leitfaden für Kanzleien beschleunigt Prozesse und liefert klaren Mandantennutzen.
Dieser Legora Einführung Leitfaden für Kanzleien zeigt, wie Fasken agentische KI vom Pilot zur breiten Nutzung brachte: klare Use Cases, strenge Plattformwahl, intensives Training und Human-in-the-Loop. So wandelten sich Mandanten von AI-Verboten zu Erwartungen – und Anwälte liefern schneller bessere Ergebnisse.
Fasken hat den Wechsel zu agentischer KI nicht mit einem großen Knall, sondern Schritt für Schritt umgesetzt. Der entscheidende Punkt: Die Kanzlei baute zuerst mit Walter AI konkrete Werkzeuge und adoptierte Legora anschließend firmweit. Parallel änderte sich die Haltung der Mandanten: Innerhalb von weniger als zwei Jahren forderten sie den Einsatz von KI und erwarteten messbar bessere Resultate.
Was Legora heute in der Kanzlei leistet, fußt auf echter Praxiserfahrung. Anwälte halfen, Funktionen zu formen, Prozesse zu testen und Grenzen festzulegen, an denen menschliche Prüfung Pflicht bleibt. Daraus lässt sich ein gangbarer Pfad für andere Kanzleien ableiten.
Legora Einführung Leitfaden für Kanzleien: Was wir von Fasken lernen
Zuerst bauen, dann ausrollen
Fasken startete 2024 mit einem gemeinsamen Innovationsprogramm mit Walter AI. Anwälte entwickelten zusammen frühe agentische Funktionen und setzten sie in strukturierten Arbeitsfeldern ein. Im März 2026 übernahm Legora Walter. Fasken hatte damit einen Vorsprung: Die Kanzlei kannte Technologie, Roadmap und Grenzen bereits vor der offiziellen Legora-Einführung. Dieser Legora Einführung Leitfaden für Kanzleien stützt sich daher auf erprobte Schritte statt auf Theorie.
Agentic AI: Von Antworten zu Aktionen
Agentische KI verschiebt die Frage: Nicht nur, was ein System beantworten kann, sondern was es zuverlässig ausführen darf. Fasken legte klare Leitplanken fest. Kommunikation nach außen bleibt nach menschlicher Prüfung. Intern übernimmt die KI vorbereitende und repetitiv strukturierte Aufgaben.
Priorisierte Use Cases für die breite Nutzung:
- Due-Diligence-Reviews mit hohem Dokumentenvolumen
- Analyse von Examination-for-Discovery-Transkripten
- Standardisierte, wiederholbare Arbeit in Emerging-Technology- und Venture-Capital-Mandaten
Im Ergebnis verkürzt sich die Zeit bis zum ersten belastbaren Entwurf; Anwälte prüfen, bewerten und schärfen die Handlungsempfehlung. Im Legora Einführung Leitfaden für Kanzleien empfiehlt sich daher: Wählen Sie zu Beginn Arbeitsfelder mit hohem Volumen, klarer Struktur und deutlichem Mandantennutzen.
Plattformwahl: Bilingualismus und Roadmap zählen
Fasken prüfte den Markt Ende 2025 mit einem Anforderungskatalog und einem großen Pilot. Ausschlaggebend war die vollständige Zweisprachigkeit von Legora. Für eine bilinguale Kanzlei ist es zentral, dass alle Anwälte in ihrer bevorzugten Sprache arbeiten können. Zugleich lief der Markt heiß: Funktionen entwickelten sich rasant; die Entscheidung blieb anspruchsvoll.
Die Übernahme von Walter durch Legora brachte zusätzliche Sicherheit: Die agentische Roadmap wurde greifbar, weil Fasken die Technologie bereits aus der Zusammenarbeit kannte. Wichtig im Blickfeld: Harvey, Legoras bestfinanzierter Rivale, treibt parallel die Expansion in Kanada voran. Ein nüchterner Vergleich, eine belastbare Roadmap und Tests im Realbetrieb bleiben Kernbausteine jeder Auswahl.
Adoption ernst nehmen: Technik ist leicht, Veränderung ist Arbeit
Fasken betont: Die Software ist der einfache Teil, die Einführung in den Alltag ist die eigentliche Aufgabe. Führungskräfte investierten Zeit in persönliches Training – teils standortweise – und bauten zwei Stützen für die Skalierung auf:
- Secondments: Anwälte wechseln für ein Jahr zu 50 Prozent in das Innovationsteam und bauen praxisnahe Legora-Workflows.
- AI Engagement Lawyers: Eine neue Gruppe von Anwälten unterstützt hands-on in allen Bereichen.
So wächst Kompetenz im Takt der Praxis. Ein praxisnaher Legora Einführung Leitfaden für Kanzleien muss daher konkrete Rollen, Schulungen und Feedbackschleifen vorsehen. Sorgen vor Stundenverlusten betrachtet das Management als zu pessimistisch. Die Kanzlei ist ausgelastet, und KI hilft, Arbeit besser und schneller zu liefern, statt sie zu verdrängen.
Human-in-the-loop bleibt Standard
Agentische KI kann Schritte ausführen, doch sie ersetzt nicht Urteilskraft. Fasken hält an klaren Freigaben fest, besonders vor externer Kommunikation. Der Mehrwert liegt darin, Perspektiven zu erweitern, Material schneller zu sichten und Hypothesen zu prüfen. Anwälte behalten Kontrolle und Verantwortung, die KI strukturiert Vorarbeit und liefert Anhaltspunkte.
Mandantenmehrwert als Richtschnur
Die sichtbarste Veränderung: Mandanten, die noch vor Kurzem KI untersagten, erwarten sie nun und verlangen bessere Ergebnisse. Das stärkt Use Cases, die Wirkung zeigen. Gleichzeitig entsteht Spielraum für neue Services, die ohne KI nicht wirtschaftlich wären – etwa Auswertungen großer Datenmengen und gewonnene Einblicke, die zuvor unzugänglich waren. Aus dem Legora Einführung Leitfaden für Kanzleien lässt sich ableiten: Starten Sie dort, wo Mandanten den Unterschied sofort spüren.
Praktische Checkliste für die nächsten 90 Tage
- Use Cases priorisieren: hohes Volumen, klare Struktur, spürbarer Mandantennutzen.
- Leitplanken definieren: Was darf die KI autonom, was braucht Freigabe?
- Pilotgruppen wählen: je ein Team aus Corporate/Litigation mit engagierten Anwälten.
- Rollen benennen: Product Owner im Fachbereich, AI Engagement Lawyer, IT/KM-Support.
- Messgrößen festlegen: Durchlaufzeit, Qualität der Erstentwürfe, Feedback der Mandanten.
- Training planen: kurze, wiederkehrende Sessions; Beispiele aus echten Mandaten.
Zum Schluss bleibt der Blick auf das große Ganze: Agentische KI verändert nicht nur Antworten, sondern Abläufe. Wer die Plattform zielgerichtet auswählt, Mandantenmehrwert in den Mittelpunkt stellt und Adoption als Führungsaufgabe begreift, wird schneller bessere Arbeit liefern. Wenn Sie den Legora Einführung Leitfaden für Kanzleien beherzigen, schaffen Sie die Basis für nachhaltige, firmweite Nutzung.
(Source: https://www.canadianlawyermag.com/news/features/how-fasken-helped-build-legoras-ai-tool-it-now-uses-firmwide/394618)
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FAQ
Q: Wie hat Fasken agentische KI schrittweise in der Kanzlei eingeführt?
A: Der Legora Einführung Leitfaden für Kanzleien zeigt, dass Fasken 2024 mit einem Innovationsprogramm mit Walter AI startete, in dem Anwälte frühe agentische Funktionen entwickelten und testeten. Nach der Übernahme von Walter durch Legora im März 2026 rollte die Kanzlei die Plattform firmweit aus, wobei vorhandene Praxiserfahrung und eine erkennbare Roadmap halfen.
Q: Welche Anwendungsfälle hat Fasken für die breite Nutzung priorisiert?
A: Fasken priorisierte Due‑Diligence‑Reviews, die Analyse von Examination‑for‑Discovery‑Transkripten und standardisierte, wiederholbare Arbeit in Emerging‑Technology‑ und Venture‑Capital‑Mandaten. Diese Fälle wurden wegen ihres hohen Dokumentenvolumens, klarer Struktur und spürbarem Mandantennutzen ausgewählt.
Q: Warum war Zweisprachigkeit ein wichtiges Auswahlkriterium bei Legora?
A: Bei der Marktevaluation Ende 2025 war Legoras vollständige Zweisprachigkeit für die bilinguale Kanzlei Fasken ein entscheidender Vorteil, damit alle Anwälte in ihrer bevorzugten Sprache arbeiten können. Alliston weist allerdings darauf hin, dass dieser Vorteil inzwischen bei anderen Plattformen aufgeholt wurde, weshalb Roadmap und Tests im Realbetrieb ebenfalls wichtig blieben.
Q: Welche strukturellen Maßnahmen unterstützten die Adoption von Legora in der Praxis?
A: Fasken etablierte Secondments, bei denen Anwälte ein Jahr lang zu 50 Prozent im Innovationsteam arbeiteten, sowie eine Kohorte von AI Engagement Lawyers, die hands‑on Unterstützung leisteten. Diese Maßnahmen dienten dazu, praxisnahe Legora‑Workflows zu entwickeln und Kompetenzen standortübergreifend aufzubauen.
Q: Wie definiert Fasken die Rolle von Human‑in‑the‑loop bei agentischer KI?
A: Fasken setzt klare Leitplanken, sodass die KI vorbereitende und repetitive Aufgaben übernimmt, während insbesondere externe Kommunikation vor der Freigabe immer von Menschen geprüft wird. Anwälte behalten somit Urteilsfähigkeit und Verantwortung, die KI unterstützt durch schnellere Sichtung und Hypothesenprüfung.
Q: Welche Kriterien und Messgrößen empfiehlt der Leitfaden für Pilotprojekte?
A: Der Leitfaden empfiehlt Pilotfälle mit hohem Volumen, klarer Struktur und deutlichem Mandantennutzen sowie je ein engagiertes Team aus Corporate und Litigation. Als Messgrößen werden Durchlaufzeit, Qualität der Erstentwürfe und Mandantenfeedback genannt, um den Nutzen praktisch zu bewerten.
Q: Wie begegnete Fasken der Sorge, KI könne Anwaltstätigkeit verdrängen oder Stunden reduzieren?
A: Barnes bezeichnet die verbreitete Angst vor Stundenverlusten als zu pessimistisch und betont, dass die Kanzlei ausgelastet ist und KI hilft, Arbeit besser und schneller zu liefern. Statt Arbeit zu verdrängen sieht Fasken die Chance, neue, zuvor unwirtschaftliche Services für Mandanten zu ermöglichen.
Q: Welche konkreten Schritte empfiehlt der Legora Einführung Leitfaden für Kanzleien in den ersten 90 Tagen?
A: Der Legora Einführung Leitfaden für Kanzleien rät, Use Cases zu priorisieren, Leitplanken zu definieren, Pilotgruppen auszuwählen und Rollen wie Product Owner und AI Engagement Lawyers zu benennen sowie Trainings und klare Messgrößen zu planen. Diese Schritte sollen schnelle, praxisnahe Ergebnisse ermöglichen und die Basis für nachhaltige firmweite Nutzung schaffen.