Firmen können OUSD gebührenfrei minten und erhalten den Großteil der Reservenerträge abzüglich Gebühr.
Mehr als 140 Firmen aus Payments, Banking, Tech und Krypto unterstützen Open USD (OUSD). Kernstück ist die Open USD Stablecoin Umsatzbeteiligung für Unternehmen: Firmen können OUSD ohne Gebühren minten und einlösen und erhalten einen Großteil der Reservenerträge, nach einem kleinen Managemententgelt. Der Start ist noch für dieses Jahr geplant.
Open Standard, das Netzwerk hinter OUSD, vereint Branchengrößen wie Visa, Stripe, Mastercard, American Express und Discover. Auch Finanzhäuser wie BlackRock, BNY und Standard Chartered sind dabei, ebenso Tech-Unternehmen wie Google, Shopify und IBM sowie Krypto-Player wie Coinbase, Bybit, OKX, MetaMask, Ripple und Galaxy. Die Ankündigung unterstreicht: Das Projekt zielt auf die breite Nutzung im globalen Finanzsystem. Visa-Manager Cuy Sheffield bestätigte die Teilnahme seines Hauses auf X und nannte weitere Startpartner wie U.S. Bank und BBVA. Aussagen von Mastercard und Stripe deuten darauf hin, dass Interoperabilität und eine enge Geschäftsintegration für die Einführung entscheidend sein werden. Laut der Projektseite soll OUSD noch in diesem Jahr live gehen.
Was hinter Open Standard und OUSD steckt
Open Standard ist ein Verbund von Unternehmen, die gemeinsam einen US-Dollar-gebundenen Stablecoin etablieren wollen. OUSD soll von Beginn an mit einem klaren Nutzen für Firmen starten: Unternehmen können OUSD ohne Gebühren und ohne Volumenlimits minten und wieder einlösen. Das ist für Zahlungsflüsse mit hohen Beträgen und häufigen Abwicklungen attraktiv.
Ein wesentlicher Unterschied zu bisherigen Modellen: Die Erträge aus den Reserven des Stablecoins gehen nicht nur an einen einzelnen Emittenten. Stattdessen soll der Großteil, nach Abzug einer kleinen Managementgebühr, an teilnehmende Unternehmen fließen. Die Verwaltung übernimmt eine unabhängige Organisation, die Governance liegt verteilt bei den Partnern anstatt bei einem alleinigen Herausgeber. Diese Struktur soll Vertrauen schaffen und eine breite Akzeptanz begünstigen.
Open USD Stablecoin Umsatzbeteiligung für Unternehmen: So funktioniert das Modell
Der wirtschaftliche Kern ist einfach: Die Reserven eines Stablecoins erwirtschaften laufend Einnahmen. Bei OUSD sollen diese Einnahmen, nach einer kleinen Verwaltungsgebühr, überwiegend an Unternehmen ausgeschüttet werden, die sich beteiligen und OUSD aktiv einsetzen. Laut FAQ wollen diese Firmen OUSD als zentrales Zahlungsasset in ihre Produkte und Services integrieren, erhalten technische und Integrationsunterstützung und partizipieren abhängig von der Nutzung.
Wertversprechen für Unternehmen
Gebührenfreies Minten und Einlösen ohne Volumenbegrenzung.
Teilnahme an den Reservenerträgen nach Managementfee.
Technische Hilfe und Integrationssupport für Produkte und Workflows.
Mitbestimmung durch eine geteilte Governance-Struktur.
Dieses Bündel an Anreizen soll die Einführung über verschiedene Branchen hinweg beschleunigen. Der Ansatz adressiert zwei Hürden zugleich: Er schafft betriebswirtschaftliche Anreize und verspricht zugleich eine gemeinsame Infrastruktur, auf die sich mehrere große Akteure verständigen können. Genau hier setzt die Open USD Stablecoin Umsatzbeteiligung für Unternehmen an und macht die Nutzung für Geschäftsanwendungen attraktiver.
Wer ist dabei: Zahlungsnetzwerke, Banken, Tech und Krypto
Die Liste der Unterstützer ist ungewöhnlich breit. Aus dem Payment-Bereich sind Visa, Mastercard, American Express und Discover genannt. Unter den Finanzinstitutionen finden sich BlackRock, BNY und Standard Chartered; Visa nennt zudem U.S. Bank und BBVA unter den ersten Partnern. Aus dem Technologiebereich beteiligen sich Google, Shopify und IBM. Die Kryptoseite decken unter anderem Coinbase, Bybit, OKX, MetaMask, Ripple und Galaxy ab. Diese Mischung deutet darauf hin, dass OUSD nicht nur für Krypto-Börsen gedacht ist, sondern auch für Handelsplattformen, Karten-Netzwerke und Unternehmenssoftware.
Stimmen aus der Branche
Cuy Sheffield (Visa) betont die gemeinsame Mission, einen geteilten Stablecoin für das globale Finanzsystem zu etablieren.
Jorn Lambert (Mastercard) hebt die Bedeutung geteilter, interoperabler Infrastruktur für die Integration von Stablecoins ins breite Finanzsystem hervor.
Will Gaybrick (Stripe) sieht OUSD als den Stablecoin, der für Unternehmen im Stripe-Ökosystem zum Standard werden soll.
Diese Aussagen deuten an, dass es nicht nur um ein weiteres Token-Angebot geht. Ziel ist eine gemeinsame, mit vielen Marktteilnehmern kompatible Basis, die sich tief in bestehende Zahlungs- und Handelsprozesse einfügt.
Minten, Einlösen, Governance: Die Eckpunkte
Für Unternehmen zählen klare Betriebsregeln. Aus den vorliegenden Informationen lassen sich drei Kernpunkte festhalten:
Minten und Einlösen sind gebührenfrei und ohne Volumenlimit möglich. Das erleichtert Treasury-Prozesse und große Settlement-Flüsse.
Die meisten Reservenerträge fließen nach einer kleinen Verwaltungsgebühr an teilnehmende Unternehmen zurück. Das schafft einen laufenden wirtschaftlichen Anreiz.
Die Verwaltung erfolgt durch eine unabhängige Organisation. Die Governance ist unter den Partnerfirmen verteilt, nicht zentralisiert bei einem Einzelnen.
Diese Eckpunkte bilden die Grundlage, auf der die Open USD Stablecoin Umsatzbeteiligung für Unternehmen wirtschaftlich wirken kann. Sie adressieren sowohl operative Hürden als auch die Frage nach fairer Teilhabe.
Tempo-Netzwerk und die Frage der nativen Ausgabe
Laut Tempo-CEO Matt Huang wird OUSD ab Tag eins nativ auf dem Tempo-Netzwerk ausgegeben. Geplant ist Unterstützung für Zahlungen, Liquidität, Börsen und dezentrale Finanzanwendungen. Damit liegt ein technischer Startpfad vor, der Anwendungen in verschiedenen Bereichen ermöglicht. Zugleich lässt Open Standard offen, ob Tempo zum Start der exklusive Ort für native Ausgaben ist. Diese Information ist zum Zeitpunkt der Ankündigung noch nicht bestätigt. Für Unternehmen bedeutet das: Die erste Anbindung wird voraussichtlich über Tempo laufen, während Details zu weiteren Netzwerken später folgen könnten.
Chancen für Händler, Fintechs und Banken
Für Händler und Plattformen, die bereits mit Stripe arbeiten, könnte OUSD unmittelbar relevant werden. Laut Stripe soll OUSD zum Standard-Stablecoin für Unternehmen im Stripe-Ökosystem werden. Das kann die Integration in Checkouts, Abrechnungen oder Auszahlungen vereinfachen. Karten-Netzwerke wie Visa und Mastercard signalisieren zudem Offenheit für eine gemeinsam entwickelte Infrastruktur. Das könnte künftige Anwendungswege in der Kartenakzeptanz und im Clearing vorbereiten.
Banken und Vermögensverwalter im Partnerkreis bringen zusätzliches Gewicht. Ihre Teilnahme deutet darauf hin, dass OUSD auf Prozesse ausgerichtet ist, die für institutionelle Anwender sinnvoll sind. Wenn Minten und Einlösen ohne Gebühren und Limits funktionieren, können Treasury-Teams ihre Bestände flexibel steuern. In Verbindung mit der Open USD Stablecoin Umsatzbeteiligung für Unternehmen entsteht ein finanzieller Anreiz, OUSD aktiv zu nutzen, statt ihn nur als Durchgangswährung zu betrachten.
Mögliche Anwendungsfelder
Zahlungsabwicklung: Nutzung als zentrales Zahlungsasset in Produkten und Diensten der beteiligten Firmen.
Liquidität und Handel: Unterstützung für Börsen und Liquiditätsangebote, wie vom Tempo-Netzwerk vorgesehen.
Dezentrale Finanzanwendungen: Geplante Einbindung in DeFi-Use-Cases über Tempo.
Diese Felder basieren auf den öffentlich genannten Funktionsumfängen. Wie schnell Unternehmen in großem Stil umstellen, wird von Integrationskomfort, Governance-Details und der tatsächlichen Marktakzeptanz abhängen.
Risiken, offene Fragen und was als Nächstes kommt
Einige Punkte sind noch offen. Erstens ist unklar, ob Tempo zum Start exklusiv für die native Ausgabe zuständig sein wird. Zweitens bleiben Details zur genauen Verteilung der Reservenerträge sowie zur Höhe der Managementgebühr bislang allgemein. Drittens steht der genaue Starttermin zwar für dieses Jahr im Raum, ein konkretes Datum liegt jedoch nicht vor.
Auch zur Governance sind nur Grundzüge bekannt: Die Verwaltung liegt bei einer unabhängigen Organisation, die Mitbestimmung wird auf Partner verteilt. Für Unternehmen ist wichtig, wie diese Governance im Alltag funktioniert, wie Entscheidungen getroffen werden und wie Änderungen an Parametern ablaufen. Zudem wird die Frage relevant, wie Integrationssupport konkret aussieht und wie schnell große Partner – etwa Payment-Netzwerke, Banken und Tech-Firmen – ihre Systeme live schalten.
Trotz dieser offenen Punkte ist die Stoßrichtung klar: Ein großer Kreis etablierter Marktteilnehmer will einen Stablecoin schaffen, der als geteilte, interoperable Infrastruktur funktioniert und Firmen wirtschaftlich beteiligt. Die Breite der Partnerschaften spricht dafür, dass OUSD von Beginn an mit relevanten Integrationspfaden antritt.
Am Ende steht ein einfaches Versprechen: ein Stablecoin, den Unternehmen als zentrales Asset nutzen, gebührenfrei in beide Richtungen bewegen und dessen Reservenerträge größtenteils an die Teilnehmenden zurückfließen. Wenn die Umsetzung hält, was die Ankündigung verspricht, könnte die Open USD Stablecoin Umsatzbeteiligung für Unternehmen den Wettbewerb im Stablecoin-Markt spürbar verschieben und den Einsatz in alltäglichen Geschäftsprozessen fördern.
(Source: https://www.theblock.co/post/406736/visa-stripe-coinbase-join-open-usd-stablecoin-shares-reserve-revenue)
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FAQ
Q: Was ist Open USD (OUSD) und welches Ziel verfolgt das Projekt?
A: Open USD (OUSD) ist ein US-Dollar-gebundener Stablecoin, der von einem Verbund namens Open Standard initiiert wird und als gemeinsame, interoperable Infrastruktur für das globale Finanzsystem gedacht ist. Die Open USD Stablecoin Umsatzbeteiligung für Unternehmen sieht vor, dass teilnehmende Firmen einen Großteil der Reservenerträge nach Abzug einer kleinen Managementgebühr erhalten.
Q: Welche Unternehmen und Branchen gehören zu den Startpartnern von Open USD?
A: Über 140 Firmen aus den Bereichen Payments, Banken, Technologie und Krypto, darunter Visa, Stripe, Mastercard, BlackRock und Coinbase, haben sich als Startpartner angeschlossen. Die breite Beteiligung bildet die Basis für die angestrebte Open USD Stablecoin Umsatzbeteiligung für Unternehmen und soll Akzeptanz in verschiedenen Branchen fördern.
Q: Wie können Unternehmen OUSD minten und einlösen?
A: Laut Ankündigung können Unternehmen OUSD gebührenfrei und ohne Volumenlimits minten und einlösen, was für hohe Zahlungsflüsse von Vorteil ist. Die Open USD Stablecoin Umsatzbeteiligung für Unternehmen ergänzt dieses Modell durch die Verteilung der Reservenerträge an aktive Teilnehmende nach einer kleinen Verwaltungsgebühr.
Q: Wie funktioniert die Umsatzbeteiligung aus den Reservenerträgen von OUSD?
A: Die meisten Erträge aus den Reserven sollen nach Abzug einer kleinen Managementgebühr an die teilnehmenden Unternehmen verteilt werden. Konkrete Details zur Aufteilung und zur Höhe der Managementgebühr sind bislang nicht öffentlich, sodass die genaue Ausgestaltung der Open USD Stablecoin Umsatzbeteiligung für Unternehmen noch offen ist.
Q: Wer übernimmt die Verwaltung und Governance von Open USD?
A: OUSD wird von einer unabhängigen Organisation verwaltet, während die Governance unter den Partnerunternehmen verteilt wird und nicht bei einem einzelnen Emittenten liegt. Diese geteilte Governance ist ein zentrales Element der Open USD Stablecoin Umsatzbeteiligung für Unternehmen und soll Vertrauen schaffen.
Q: Auf welchen Netzwerken wird OUSD ausgegeben und welche Rolle spielt Tempo?
A: Tempo hat angekündigt, OUSD von Beginn an nativ auf seinem Netzwerk auszugeben und dabei Zahlungen, Liquidität, Börsen und DeFi zu unterstützen. Open Standard hat jedoch nicht bestätigt, ob Tempo zum Start exklusiv für native Ausgaben ist, sodass die technische Umsetzung der Open USD Stablecoin Umsatzbeteiligung für Unternehmen noch nicht abschließend feststeht.
Q: Welche konkreten Vorteile bietet OUSD für Händler, Fintechs und Banken?
A: Für Händler, Fintechs und Banken bieten gebührenfreies Minting und Einlösen, technischen Integrationssupport und die Aussicht auf laufende Erträge aus den Reserven wirtschaftliche Anreize. Diese Kombination bildet das Kernangebot der Open USD Stablecoin Umsatzbeteiligung für Unternehmen und kann Treasury-Prozesse sowie Zahlungsintegrationen vereinfachen.
Q: Welche offenen Fragen und Risiken sind noch zu klären, bevor Unternehmen OUSD breit einsetzen?
A: Offene Fragen betreffen unter anderem, ob Tempo exklusiv für native Ausgaben sein wird, die genaue Verteilung der Reservenerträge inklusive der Höhe der Managementgebühr sowie ein konkretes Startdatum. Solche Unsicherheiten beeinflussen die Planung und Integration der Open USD Stablecoin Umsatzbeteiligung für Unternehmen und sollten vor einer breiten Einführung geklärt werden.