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KI Neuigkeiten

24 Feb. 2026

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Wie KI ersetzt Softwareingenieure nicht und Jobs sichert

KI ersetzt Softwareingenieure nicht, sie erhöht Tempo, Qualität und schafft neue Fachaufgaben im Team.

Gute Nachrichten für Entwickler: Laut Infosys-CEO Salil Parekh gilt klar – KI ersetzt Softwareingenieure nicht. Große Unternehmen führen neue Modelle schrittweise ein. Agentische KI steigert Tempo und Qualität, doch erfahrene Teams integrieren, prüfen und modernisieren Systeme. So entstehen neue Aufgaben und Spezialisierungen statt plötzlicher Jobverluste.

KI ersetzt Softwareingenieure nicht: Was Salil Parekh wirklich meint

Parekh macht klar: KI ersetzt Softwareingenieure nicht über Nacht. In Konzernen treffen neue Modelle auf bestehende IT-Landschaften. Er spricht von Brownfield statt Greenfield. Das heißt: Altes und Neues müssen zusammen funktionieren. Die Verbreitung in großen Unternehmen läuft langsamer als die Innovation bei Grundmodellen. Genau hier braucht es Ingenieurskunst, damit KI sicher, stabil und messbar wirkt.

Marktgröße und Perspektive bis 2030

Der globale Tech-Services-Markt liegt laut Parekh bei rund 1,5 Billionen US-Dollar. Der Markt für KI-Services macht davon etwa 300–400 Milliarden US-Dollar aus. Diese Relation zeigt: KI ersetzt Softwareingenieure nicht, sie wird Teil des Service-Geschäfts. Parekh erwartet, dass die indische IT 2030 floriert. Infosys will dabei sechs Wachstumsfelder nutzen und Umsätze daraus ziehen.

Agentische KI in der Praxis

Infosys baut für Kunden KI-Agenten auf Basis großer Modelle. Auf dem AI Day zeigte das Unternehmen 10–12 Beispiele aus laufenden Großprojekten, keine bloßen Piloten. Die Schwerpunkte:
  • Prozesse neu denken, vor allem im Kundenservice: Zeit senken, Qualität erhöhen
  • Altsysteme modernisieren: alte Technologie zukunftsfähig machen
  • Mit einem vertrauenswürdigen Partner skalieren: Architektur, Sicherheit und Betrieb klären

Jobs und Skills: Campus-Hires trotz Automatisierung

Infosys rekrutiert in Indien bis März rund 20.000 Hochschulabsolventen; bis Ende Q3 waren es bereits 18.000. Für das nächste Jahr sind erneut 20.000 geplant. Parekh sagt: Manche Projekte brauchen mit der Zeit sogar mehr Menschen. Ja, es kommen Agenten dazu. Doch die Gesamtgröße steigt. Für Berufseinsteiger ist das ein Signal: KI ersetzt Softwareingenieure nicht, sie verschiebt Aufgaben. Gefragt sind Spezialisierungen, zum Beispiel beim Aufbau von Agenten, bei Prozessänderungen und bei der Modernisierung von Legacy-Systemen.

US-Markt: Rückenwind für KI-Projekte

Die Stimmung in den USA hellt sich auf. Weniger Regulierung und mögliche Zinssenkungen stärken laut Parekh den Geschäftsblick. Kunden sehen ein unterstützendes Umfeld. Das hilft bei Investitionen in KI-Services, beim Skalieren von Projekten und beim Aufbau neuer Teams.

Innovation und Ökosystem

Infosys investiert über einen Innovationsfonds. Der Fokus liegt dort, wo Startups und Kundenbedarf überlappen. Genannt werden Engagements in Datenanalytik und Healthcare. Ziel ist nicht Breite, sondern nutzbare Lösungen für globale Kunden.

Was Unternehmen jetzt tun sollten

  • Koexistenz planen: Bestehende Systeme behalten, KI gezielt andocken
  • Mit Agenten starten: Klare Use Cases wie Kundenservice zuerst
  • Skalierbar bauen: Architektur, Sicherheit und Datenflüsse früh klären
  • Legacy modernisieren: Alt-IT schrittweise erneuern, Risiken senken
  • Mit erfahrenen Partnern arbeiten: Qualität sichern und Zeit sparen
  • Teams schulen: Engineering-Kompetenz für Integration und Betrieb stärken
Wer jetzt handelt, beweist, dass KI ersetzt Softwareingenieure nicht, sondern Teams stärkt. So werden Qualität und Geschwindigkeit besser, ohne das Know-how im Unternehmen zu verlieren. Am Ende zählt ein realistischer Blick: Die Modelle entwickeln sich schnell, doch die Einführung in Konzernen braucht Zeit und gutes Engineering. Die Nachfrage nach Talenten bleibt hoch, Projekte wachsen, und KI eröffnet neue Spezialisierungen. Das ist der Grund, warum KI ersetzt Softwareingenieure nicht.

(Source: https://timesofindia.indiatimes.com/technology/tech-news/infosys-ceo-salil-parekh-on-ai-tools-replacing-engineers-it-is-not-that-overnight-everything-is-going-to-be-replaced-as-in-large-companies-/articleshow/128622632.cms)

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FAQ

Q: Was meint Salil Parekh mit der Aussage „KI ersetzt Softwareingenieure nicht“? A: Parekh betont, dass KI ersetzt Softwareingenieure nicht über Nacht, weil neue Modelle in Brownfield-Umgebungen auf bestehende IT-Landschaften treffen. Die Verbreitung in Großunternehmen ist langsamer als die Innovation bei Grundmodellen, sodass erfahrene Engineering-Teams nötig sind, um Integration, Sicherheit und Stabilität sicherzustellen. Q: Wie beeinflussen agentische KI-Tools die Arbeit von Entwicklerteams? A: Agentische KI kann Tempo und Qualität von Prozessen erhöhen, bringt aber keine sofortige Ablösung bestehender Teams. Infosys zeigte auf dem AI Day 10–12 großskalige Kundenprojekte mit Agenten und betont, dass Engineering für Architektur, Sicherheit und Betrieb nötig ist. Q: Warum spricht Parekh von „Brownfield“ statt „Greenfield“ bei der KI-Einführung? A: Brownfield bedeutet laut Parekh, dass neue KI-Modelle in bestehende, oft veraltete IT-Landschaften eingebunden werden müssen, während Greenfield völlig neue Systeme meint. Diese Koexistenz verlangsamt die Verbreitung und erfordert gezielte Modernisierung und Integration durch Ingenieurteams. Q: Welche Marktgrößen nennt Parekh und welche Folgen hat das für die Branche? A: Parekh nennt den globalen Tech-Services-Markt mit rund 1,5 Billionen US-Dollar und schätzt den KI-Services-Markt auf etwa 300–400 Milliarden US-Dollar. Daraus folgert er, dass KI ersetzt Softwareingenieure nicht zur Dezimierung der Branche führt, sondern dass die indische IT bis 2030 florieren wird und Infosys Umsätze aus sechs Wachstumsfeldern erwartet. Q: Wie reagiert Infosys beim Recruiting angesichts von KI und Automatisierung? A: Infosys rekrutiert laut Parekh in Indien bis März rund 20.000 Hochschulabsolventen und hatte bereits Ende Q3 etwa 18.000 eingestellt; für das nächste Jahr sind erneut 20.000 Neueinstellungen geplant. Parekh führt aus, dass trotz Einsatzes von Agenten einige Projekte mehr Personal benötigen könnten, weshalb sich die Gesamtgröße eher erhöht als verringert. Q: Welche konkreten Maßnahmen empfiehlt Infosys Unternehmen bei der KI-Einführung? A: Parekh empfiehlt, die Koexistenz von Altsystemen und KI zu planen, mit klaren Use Cases wie Kundenservice zu starten und die Architektur, Sicherheit sowie Datenflüsse früh zu klären. Zudem rät er zur schrittweisen Modernisierung von Legacy-Systemen, zur Zusammenarbeit mit erfahrenen Partnern und zur Schulung von Teams für Integration und Betrieb. Q: Welche Rolle spielen Partnerschaften und Investitionen im KI-Fokus von Infosys? A: Parekh hebt hervor, dass Infosys über einen Innovationsfonds gezielt in Bereiche wie Datenanalytik und Healthcare investiert, wo sich Startup-Lösungen mit Kundenbedarf überschneiden. Gleichzeitig sehen Kunden in Infosys einen vertrauenswürdigen Partner für den Bau und die Skalierung von Agenten, inklusive Architektur, Sicherheit und Betrieb. Q: Welche Fähigkeiten werden für Softwareingenieure in Zukunft wichtiger? A: Die Aussage „KI ersetzt Softwareingenieure nicht“ bedeutet laut Artikel, dass sich Fähigkeiten verschieben und neue Spezialisierungen wichtiger werden. Gefragt sind Kompetenzen beim Aufbau und Betrieb von Agenten, beim Neudenken von Prozessen und bei der Modernisierung von Legacy-Systemen, sodass die Nachfrage nach Talenten erhalten bleibt.

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