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26 Nov. 2025

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Binance wegen Terrorfinanzierung verklagt Gefahr für Kunden? *

Binance wegen Terrorfinanzierung verklagt, wir ordnen Belege, Widerspruch und Folgen für Nutzer ein.

Familien von Opfern der Anschläge vom 7. Oktober 2023 ziehen vor Gericht: In den USA lautet der Vorwurf Binance wegen Terrorfinanzierung verklagt, weil die Börse laut Klage mehr als 1 Milliarde Dollar an Gruppen wie Hamas, Hisbollah, PIJ und die IRGC ermöglicht haben soll. Was ist belegt, was sagt Binance – und was bedeutet das? Die Klage kommt von 306 Klägern und Angehörigen, die bei den Angriffen vom 7. Oktober in Israel oder bei späteren Terrorakten getötet, verletzt oder als Geiseln verschleppt wurden. Eingereicht wurde sie vor einem Bundesgericht in Fargo, North Dakota, gegen Binance, Gründer und Ex-CEO Changpeng Zhao sowie die Führungskraft Gunagying “Heina” Chen. Zuvor hatte Binance 2023 in den USA strafrechtliche Maßnahmen akzeptiert, Geldwäsche-Verstöße eingeräumt und über 4 Milliarden Dollar an Strafen gezahlt; Zhao erhielt eine viermonatige Haftstrafe. Im Oktober 2025 wurde Zhao von Präsident Donald Trump begnadigt. Die neue Zivilklage behauptet, das Verhalten von Binance sei “weit ernster und umfassender” gewesen, als es die damaligen Verfahren zeigten.

Binance wegen Terrorfinanzierung verklagt: Die zentralen Vorwürfe

Die umfangreiche, knapp 300-seitige Klageschrift führt aus, dass die Plattform über Jahre Zahlungen im Wert von über 1 Milliarde US-Dollar an oder von Wallets und Konten zugelassen habe, die laut Klägern von ausländischen Terrororganisationen kontrolliert wurden. Die Anwaltskanzleien Willkie Farr & Gallagher LLP, Osen LLC, Stein Mitchell Beato & Missner LLP und Motley Rice LLP vertreten die Familien. Die wichtigsten Punkte:
  • Benannte Gruppen: Hamas, Hisbollah, Palästinensischer Islamischer Dschihad (PIJ) und die Iranische Revolutionsgarde (IRGC).
  • Funktionsweise: Die Kläger behaupten, Binance sei “absichtlich als kriminelles Unternehmen entworfen” worden, um globale Geldwäsche zu erleichtern – unter anderem über ein “off-chain”-Netzwerk und schwache Kontrollen.
  • Beispiele: Ein identifiziertes Konto gehört Ali Mohammad Alawieh, Sohn des Hisbollah-Kommandeurs Muhammad Abd al-Rasul Alawieh. Weitere Konten sollen mit Hamas-nahen Wechselstuben verbunden oder in Gaza angesiedelt sein, darunter ein 25-jähriger PIJ-Operative in Khan Yunis (Kontoeröffnung Oktober 2020).
  • Bildbelege: Fotos zeigen Alawieh bei einem Trauerzug für den Hisbollah-Kommandeur Ahmed Shehimi (März 2024 in Syrien getötet). Weitere Bilder (Reuters, AFP) zeigen den PIJ-Militanten bei einer Beisetzung eines Hamas-Operativen (Mai 2021).
  • Illegale Goldschmuggel-Verbindungen: Teile der Hisbollah-Gelder seien über Krypto-Transfers mit kriminellen Netzwerken in Venezuela und Brasilien verknüpft gewesen. Eine 26-jährige Venezolanerin, die scheinbar für ein Agrar-Unternehmen im brasilianischen Roraima arbeitet, soll als Front gedient und mindestens 40 Millionen Dollar über ein einziges Konto bewegt haben.
  • US-Bezug: Die Klage nennt Vorgänge von IP-Adressen in den USA, darunter mindestens zwei Transaktionen aus Kindred, North Dakota.
  • Die benannten Organisationen

    Die Klage listet vier Organisationen auf, die die Kläger als Empfänger oder Kontrollinstanzen der fraglichen Gelder benennen:
  • Hamas
  • Hisbollah
  • Palästinensischer Islamischer Dschihad (PIJ)
  • Islamische Revolutionsgarde (IRGC) des Iran
  • Rolle von Changpeng Zhao und Führungskräften

    Die Kläger führen an, Zhao bleibe Mehrheits­eigner von Binance. Zusätzlich wird Führungskraft Gunagying “Heina” Chen beklagt. In diesem Kontext zitiert die Klageschrift Aussagen aus früheren Ermittlungen: Der damalige Compliance-Chef Samuel Lim habe 2020 bei Hinweisen auf kriminelle Transaktionen geschrieben: “Like come on. They are here for crime.” Ein “Money Laundering Reporting Officer” bei Binance wird mit “we see the bad, but we close 2 eyes” wiedergegeben. Zur rechtlichen Vorgeschichte gehört, dass Binance 2023 in US-Verfahren wegen Geldwäsche-Verstößen mehr als 4 Milliarden Dollar zahlte und Zhao zu vier Monaten Haft verurteilt wurde. Im Oktober 2025 begnadigte Präsident Trump Zhao. Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, sagte, Zhao sei von der Biden-Regierung in deren “Krieg gegen Kryptowährung” verfolgt worden; dieser sei jetzt “vorbei”. Trump erklärte, er kenne Zhao nicht, es habe jedoch viel Unterstützung für die Begnadigung gegeben.

    Beispiele und Zitate aus der Klageschrift

    Die Klageschrift verknüpft konkrete Personen, Orte und Ereignisse:

    Benannte Konten und Fotoverweise

  • Ali Mohammad Alawieh: In der Klage wird ein Konto bei Binance genannt, das dem Sohn des Hisbollah-Kommandeurs Muhammad Abd al-Rasul Alawieh zugeschrieben wird. Fotos zeigen Alawieh bei der Trauerprozession für Ahmed Shehimi, ein Hisbollah-Kommandant, der im März 2024 durch einen Schlag in Syrien getötet wurde.
  • PIJ-Operative in Khan Yunis: Ein 25-Jähriger, der im Oktober 2020 ein Binance-Konto eröffnete, ist laut Klage auf Fotos von Reuters und AFP beim Begräbnis eines durch die israelische Armee getöteten Hamas-Operativen im Mai 2021 zu sehen.
  • Illegale Goldschmuggel-Netzwerke

    Die Kläger beschreiben ein Netzwerk, das “illicit gold smuggling” mit Krypto-Transfers verbindet. Demnach seien Gelder für die Hisbollah über Kontakte nach Venezuela und Brasilien geflossen. Eine 26-jährige Venezolanerin in Roraima, Brasilien, habe als Front agiert und über ein einzelnes Konto mindestens 40 Millionen Dollar bewegt.

    Anwaltliche Aussagen

    Jonathan Missner (Stein Mitchell Beato & Missner LLP) sagt: Binance habe Systeme geschaffen, “um Aufsicht zu umgehen”, unter anderem über ein Off-Chain-Netzwerk und schwache Kontrollen, wodurch “enorme Summen” für sanktionierte Gruppen verschoben wurden. Lee Wolosky (Willkie Farr & Gallagher LLP) betont, die Vorwürfe machten “klar, dass Binance Haftung für die Angriffe vom 7. Oktober” trage. Die Kläger verlangen Schadensersatz “in Höhe, die im Prozess festzulegen ist”, sowie dreifachen Schadensersatz nach dem US-Gesetz für Terroropfer (18 U.S.C. § 2333).

    Reaktionen von Binance und politische Dimension

    Ein Binance-Sprecher erklärte gegenüber der New York Post, man könne laufende Verfahren nicht kommentieren. Binance halte sich als globale Börse “vollständig an international anerkannte Sanktionsgesetze, im Einklang mit anderen Finanzinstituten”. Zudem verwies der Sprecher auf Aussagen der Chefs von FinCEN und OFAC, wonach Kryptowährungen “nicht weit verbreitet von Hamas-Terroristen genutzt” würden. Wichtig sei Binance “vor allem” ein “dauerhafter Frieden in der Region”. Die politische Dimension zeigt sich in der Begnadigung von Changpeng Zhao. Trump sagte, er kenne Zhao nicht und habe die Begnadigung “auf Bitte vieler sehr guter Leute” gewährt; man habe ihm gesagt, “dass das, was er getan hat, nicht einmal eine Straftat” sei. Das Weiße Haus erklärte, mit der Begnadigung sei der “Krieg gegen Kryptowährung” beendet. Diese Aussagen stehen neben den zitierten internen Nachrichten aus früheren Ermittlungen, die die Kläger als Beleg für mangelnde Compliance werten.

    Zeitleiste und Kontext

  • 7. Oktober 2023: Angriff auf Israel. Die jetzt klagenden Familien beziehen ihre Klage auf diesen Tag und weitere, danach stattgefundene Terrorakte.
  • 2023: US-Justizmaßnahmen gegen Binance; das Unternehmen räumt Geldwäsche-Verstöße ein und zahlt über 4 Milliarden Dollar. Changpeng Zhao wird zu vier Monaten Haft verurteilt.
  • Mai 2021: Fotos zeigen den PIJ-Militanten beim Begräbnis eines Hamas-Operativen.
  • März 2024: Hisbollah-Kommandeur Ahmed Shehimi wird in Syrien durch einen Schlag getötet; Fotos zeigen Alawieh bei der Trauerprozession.
  • Oktober 2025: Präsident Trump begnadigt Changpeng Zhao.
  • 24. November 2025: Die Zivilklage in Fargo, North Dakota, wird eingereicht.
  • Warum “Binance wegen Terrorfinanzierung verklagt” für Aufmerksamkeit sorgt

    Die Klage verbindet mehrere Ebenen: konkrete Konten und Transaktionsmuster, bekannte Terrororganisationen, internationale Schmuggelnetzwerke und einen direkten US-Bezug über IP-Adressen, darunter Kindred, North Dakota. Gleichzeitig verweist sie auf frühere US-Ermittlungen und interne Nachrichten, die die Kläger als Indizien für bewusste Regelverstöße werten. Die Gegenseite bestreitet nicht nur, gegen Sanktionsrecht zu verstoßen, sondern betont auch, dass Kryptowährungen laut FinCEN und OFAC nicht in großem Umfang von Hamas genutzt würden. Im Verfahren Binance wegen Terrorfinanzierung verklagt stellen die Anwälte der Familien den Vorwurf in den Mittelpunkt, die Plattform habe “wissentlich, willentlich und systematisch” geholfen, Gelder zu transferieren und zu verschleiern. Dazu zählen laut Klage Transaktionen über Off-Chain-Strukturen, Konten von Personen mit Nähe zu Hisbollah und PIJ und die Verknüpfung von Krypto-Transfers mit Schmuggel in Lateinamerika. Ob diese Vorwürfe vor Gericht tragen, bleibt offen; die Klage verlangt Entschädigungen und dreifache Schadenssummen für die Opfer.

    Was Leser aus dem aktuellen Stand mitnehmen können

  • Es handelt sich um eine Zivilklage. Ein Gericht hat noch nichts entschieden.
  • Die Kläger legen konkrete Beispiele und Zitate vor; Binance weist die Vorwürfe zurück und verweist auf Sanktions-Compliance.
  • Die Klage baut auf bereits bekannten US-Verfahren aus dem Jahr 2023 auf, die zu hohen Strafen und einer Haftstrafe für Zhao führten – der jedoch 2025 begnadigt wurde.
  • Einordnung der Argumente – was belegt ist, was strittig bleibt

    Die Klage fußt auf Dokumentation, Fotos, Transaktionsmustern und früheren Ermittlungszitaten. Sie beschreibt die Struktur von Transfers, benennt Personen und knüpft Verbindungen zu sanktionierten Organisationen sowie zu mutmaßlichen Goldschmuggelnetzwerken zwischen Venezuela und Brasilien. “Wir sehen das Schlechte, aber wir schließen zwei Augen” – dieser von den Klägern zitierte Satz aus internen Nachrichten soll die Haltung innerhalb von Binance illustrieren. Binance widerspricht dem Gesamtbild, betont die Einhaltung von Sanktionsrecht und verweist auf die Einschätzung, dass Kryptowährungen nach Auskunft von FinCEN und OFAC nicht weit verbreitet von Hamas genutzt würden. Wenn Gerichte in den USA den Vorwurf Binance wegen Terrorfinanzierung verklagt prüfen, werden sie die Belege aus der Klageschrift, die Einlassungen der Beklagten und die rechtlichen Maßstäbe des US-Terroropferrechts gegeneinander abwägen. Der US-Bezug über IP-Adressen aus Kindred, North Dakota, könnte für die Zuständigkeit eine Rolle spielen. Die Klägerseite fordert neben unbezifferten Schadensersatzsummen auch eine Verdreifachung der Beträge nach 18 U.S.C. § 2333.

    Stimmen aus der Klage

  • Jonathan Missner (Stein Mitchell Beato & Missner LLP): Binance habe Systeme gebaut, “um Aufsicht zu umgehen”, und dadurch große Summen für sanktionierte Gruppen bewegt. Die Plattform sei zum “Leitungsrohr” für die Finanzierung von Mord, Entführungen und Raketenangriffen geworden. Die Familien verdienten Gerechtigkeit, die Öffentlichkeit Transparenz.
  • Lee Wolosky (Willkie Farr & Gallagher LLP): Die Vorwürfe machten “klar”, dass Binance Verantwortung für die Angriffe vom 7. Oktober trage.
  • Politik, Begnadigung und öffentliche Wahrnehmung

    Der Fall berührt auch Politik und öffentliche Meinung. Die Begnadigung von Changpeng Zhao im Oktober 2025 durch Präsident Trump hat die Debatte verschärft. Karoline Leavitt, Pressesprecherin des Weißen Hauses, erklärte, die Strafverfolgung gegen Zhao sei Teil eines “Kriegs gegen Kryptowährung” durch die Biden-Regierung gewesen und nun “vorbei”. Trump sagte, er kenne Zhao nicht, habe aber “auf Bitte vieler sehr guter Leute” gehandelt; man habe ihm gesagt, Zhao habe nichts Strafbares getan. Auch diese Aussagen werden in der öffentlichen Wahrnehmung neben die zitierten Nachrichten aus früheren Ermittlungen gestellt. Ob und wie diese Punkte vor Gericht Gewicht haben, wird das Verfahren zeigen. Für die Kläger sind sie Teil eines Musters; Binance verweist dagegen auf Compliance und darauf, dass Krypto aus Sicht von FinCEN und OFAC nicht in großem Maßstab von Hamas genutzt werde.

    Ausblick

    Die Zivilklage wird die Frage klären müssen, ob die vorgelegten Beispiele, Fotos und Transaktionsmuster die schweren Vorwürfe tragen. Prozessual steht zudem im Raum, welche Zuständigkeiten greifen und wie hoch mögliche Schadenssummen ausfallen könnten. Klar ist: Die Kläger wollen Transparenz und Verantwortung. Binance betont, man halte sich an Sanktionsvorgaben und könne laufende Verfahren nicht kommentieren. Auch politisch hat Binance wegen Terrorfinanzierung verklagt Brisanz, nachdem die Begnadigung von Zhao die Diskussion zusätzlich aufgeladen hat. Für Leser bleibt entscheidend, die Trennlinie zwischen Vorwurf und gerichtlicher Feststellung im Blick zu behalten: Die Klage erhebt Ansprüche, doch erst ein Urteil entscheidet über Schuld und Höhe eines möglichen Schadensersatzes. Am Ende zeigt dieser Fall, wie stark Technologie, Regulierung, Geopolitik und Rechtsprechung miteinander verwoben sind. Für die betroffenen Familien steht die Suche nach Gerechtigkeit im Vordergrund. Für das Unternehmen geht es um den Nachweis, dass die Vorwürfe nicht zutreffen und dass man Regeln beachtet. Bis ein Gericht entscheidet, bleibt Binance wegen Terrorfinanzierung verklagt eine offene, aber zentrale Streitfrage.

    (Source: https://nypost.com/2025/11/24/us-news/oct-7-victim-families-sue-binance-over-1b-in-secret-funding-for-hamas-palestinian-terror-groups/)

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    FAQ

    Q: Worum geht es in der Klage der Opferfamilien gegen Binance? A: Die Familien von Opfern des Anschlags vom 7. Oktober haben Binance wegen Terrorfinanzierung verklagt und behaupten, die Plattform habe mehr als eine Milliarde US‑Dollar an oder von Wallets und Konten zugelassen, die von Gruppen wie Hamas, Hisbollah, PIJ und der IRGC kontrolliert worden seien. Die Klage umfasst 306 Kläger und richtet sich außerdem gegen Gründer Changpeng Zhao sowie Führungskraft Gunagying „Heina“ Chen; gefordert werden Schadensersatz und eine Verdreifachung der Beträge nach 18 U.S.C. § 2333. Q: Welche Belege führen die Kläger in ihrer Klage an? A: Die Klageschrift nennt Transaktionsmuster, Fotos von identifizierten Kontoinhabern wie Ali Mohammad Alawieh, IP‑Adressen mit US‑Bezug und angebliche Verknüpfungen zu Goldschmuggelnetzwerken als Belege. Mit diesen Angaben begründen die Kläger, warum Binance wegen Terrorfinanzierung verklagt wurde. Q: Wer ist in der Klage als Beklagter genannt und wo wurde sie eingereicht? A: Die Klage richtet sich gegen Binance, den Gründer und Ex‑CEO Changpeng Zhao sowie die Führungskraft Gunagying „Heina“ Chen und wurde vor einem Bundesgericht in Fargo, North Dakota, eingereicht. Der Text macht deutlich, dass Binance wegen Terrorfinanzierung verklagt wird, während das Gericht die vorgelegten Beweise noch prüfen muss. Q: Welche Terrororganisationen werden in der Klage genannt? A: Die Klage nennt ausdrücklich Hamas, Hisbollah, den Palästinensischen Islamischen Dschihad (PIJ) und die Iranische Revolutionsgarde (IRGC) als in die fraglichen Transfers eingebundene Gruppen. Aufgrund dieser Nennung ist Binance wegen Terrorfinanzierung verklagt worden, wobei ein Gericht bisher keine Entscheidung zu Schuld oder Haftung getroffen hat. Q: Wie hat Binance auf die Vorwürfe reagiert? A: Ein Binance‑Sprecher sagte, man könne laufende Verfahren nicht kommentieren und halte sich als globale Börse vollständig an international anerkannte Sanktionsgesetze; zudem verwies die Firma auf Einschätzungen von FinCEN und OFAC, wonach Kryptowährung nicht weit verbreitet von Hamas genutzt werde. Trotz dieser Stellungnahme ist Binance wegen Terrorfinanzierung verklagt und der Ausgang des Zivilverfahrens bleibt offen. Q: Welche Bedeutung hat die frühere Strafverfolgung und die Begnadigung von Changpeng Zhao in diesem Kontext? A: 2023 akzeptierte Binance in den USA strafrechtliche Maßnahmen, räumte Geldwäscheverstöße ein und zahlte mehr als 4 Milliarden Dollar, worauf Zhao eine viermonatige Haftstrafe erhielt; Präsident Trump begnadigte Zhao im Oktober 2025. Vor diesem Hintergrund haben Kläger ihre Vorwürfe vorgebracht, weshalb Binance wegen Terrorfinanzierung verklagt wurde und die Begnadigung die politische Debatte zusätzlich anheizt. Q: Was berichtet die Klage über Verbindungen zu Goldschmuggel und Lateinamerika? A: Die Klageschrift beschreibt angebliche Verbindungen zwischen Hisbollah‑Geldflüssen und „illicit gold smuggling“ über Krypto‑Transfers zu Netzwerken in Venezuela und Brasilien. Konkret führen die Anwälte ein Beispiel an, wonach eine 26‑jährige Venezolanerin in Roraima als Front gedient und mindestens 40 Millionen Dollar über ein einzelnes Konto bewegt haben soll, weshalb Binance wegen Terrorfinanzierung verklagt wird. Q: Wie geht es juristisch weiter und was können Kläger und Öffentlichkeit erwarten? A: Die Klage ist eine Zivilsache, in der Gerichte nun die vorgelegten Transaktionsdaten, Fotos und internen Hinweise prüfen müssen; die Kläger fordern Entschädigungen einschließlich dreifachen Schadensersatzes nach 18 U.S.C. § 2333. Bis eine gerichtliche Entscheidung fällt bleibt offen, ob die Vorwürfe Bestand haben, sodass Binance wegen Terrorfinanzierung verklagt ist, aber keine gerichtliche Feststellung vorliegt.

    * Die auf dieser Webseite bereitgestellten Informationen stammen ausschließlich aus meinen persönlichen Erfahrungen, Recherchen und technischen Erkenntnissen. Diese Inhalte sind nicht als Anlageberatung oder Empfehlung zu verstehen. Jede Investitionsentscheidung muss auf der Grundlage einer eigenen, unabhängigen Prüfung getroffen werden.

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